SaAMUTCE_Januar+0000RJanAMUTC_J+0000VER_SaAM2026
SaAMUTCE_Januar+0000RJanAMUTC_J+0000VER_Jan+00006UTC02
Starker Verbandsauftritt
setzt politische Akzente
PRESSEMITTEILUNG
(Berlin, 24.01.2026)
Bilanz des Landesbauernverbandes zur Grünen Woche 2026
Der Landesbauernverband Brandenburg hat auf der Grünen Woche 2026 politische Präsenz und Geschlossenheit gezeigt. Die Messe bot den Rahmen für intensive politische Gespräche und klare Positionierungen des Berufsstandes.
Sichtbarkeit in der Verbändestraße
Gemeinsam mit vier wichtigen Partnerverbänden des ländlichen Raums ist der Landesbauernverband Brandenburg auf der Grünen Woche 2026 in der Brandenburg-Halle präsent. Dabei profiliert er sich abermals als starker Anziehungspunkt für den Austausch mit Politik, Presse sowie Verbands- und Berufskolleg:innen. Der Ministerpräsident Dietmar Woidke, Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt, die Abgeordneten des zuständigen Landtagsausschusses, die Landräte der Landkreise und Wirtschaftsvertreter – sie alle trafen sich im Verbändeeck zum politischen Austausch und zur Priorisierung der Anliegen der Landwirtinnen und Landwirte im anstehenden politischen Jahreszyklus. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die zentralen Forderungen des Berufsstandes für eine wettbewerbsfähige ostdeutsche Landwirtschaft in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 sowie für einen lebenswerten ländlichen Raum.
‚Offensive Ost‘ gegen Kappung und Degression startete auf der Messe
Die GAP ab 2028 war auch zentrales Thema beim Treffen der Agrarminister der ostdeutschen Bundesländer gemeinsam mit den Präsidenten und Hauptgeschäftsführern der jeweiligen Landesbauernverbände, das am dritten Messetag von Brandenburgs Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt ausgerichtet wurde. Übereinstimmend erklärten die Minister die Pläne des EU-Kommissars Christophe Hansen zur Kappung und Degression der Direktzahlungen in der GAP ab 2028 als nicht hinnehmbar. Ihre gemeinsamen Erwartungen an die Ausgestaltung der GAP im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens der Europäischen Union formulierten sie in der „Berliner Erklärung“, die die Agrarminister und Präsidenten noch am selben Abend verabschiedeten. Bereits am 28. Januar 2026 ist die zukünftige Ausgestaltung der EU-Förderung ab 2028 Thema einer Aktuellen Stunde im Brandenburger Landtag. Sie wird so parlamentarisch und medial weiter in den Fokus gerückt.
Netzwerktreffen stärkten den Verband
Erstmals kamen das LBV Unternehmerinnen Netzwerk sowie das LBV-Netzwerk der Junglandwirtinnen und Junglandwirte FARMUP! auf der Grünen Woche zu exklusiven Gesprächsrunden mit der Brandenburger Landwirtschaftsministerin, mit Fachreferenten aus dem Ministerium, sowie mit den hauptamtlichen Verantwortlichen für die politische Kommunikation beim DBV zusammen. DBV-Präsident Joachim Rukwied hieß persönlich die FARMUP!-Delegation willkommen. Die Ministerin gab Einblicke in ihre Arbeit als Frau in einer Spitzenposition, die sich in nach wie vor männlich dominierten Strukturen behaupten muss. Die DBV-Referent:innen nahmen die Junglandwirte mit hinter die Kulissen der Verbandsarbeit im politischen Berlin. Zum Thema Niederlassungsbeihilfe für Junglandwirte erhielten die Teilnehmenden ein wertvolles Update zu den aktuellen Antragsmöglichkeiten durch das MLEUV.
Die Gesprächsrunden am Rande der Grünen Woche haben sich als wichtiger Bestandteil des LBV-Messeauftritts und als Alleinstellungsmerkmal der Arbeit einer modernen Interessenvertretung etabliert. Sie stärken den Zusammenhalt und die Verständigung zu gemeinsamen politischen Zielen untereinander.
Fazit
Der Landesbauernverband Brandenburg war während der Grünen Woche im politischen Berlin sichtbar und ansprechbar für Politik, Öffentlichkeit sowie Verbraucherinnen und Verbraucher. Er war fest eingebunden in ein hochkarätig besetztes Format, das wichtige Botschaften zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028 adressierte. Den Mitgliedern des Unternehmerinnen-Netzwerks und von FARMUP! bot er einen exklusiven Rahmen für Austausch und Einblicke in die Arbeit der Stakeholder der Agrarbranche.
Christoph Plass, Vizepräsident des Landesbauernverbandes, fasst zusammen:
„Der Landesbauernverband war an zehn Tagen genau dort, wo Politik passiert und Weichen für den Berufsstand gestellt werden können.“
DoAMUTCE_Januar+0000RJanAMUTC_J+0000VER_DoAM2026
DoAMUTCE_Januar+0000RJanAMUTC_J+0000VER_Jan+00004UTC02
Vielfaltspreis der Brandenburger
Landwirtschaft 2026 verliehen
PRESSEMITTEILUNG
(Berlin, 22.01.2026)
Zum fünften Mal ehrten der Landesbauernverband Brandenburg und pro agro - Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. - engagierte Mitglieder aus ihren Reihen mit dem Vielfaltspreis der Brandenburger Landwirtschaft. Alljährlich würdigen die Verbände auf diese Weise die zukunftsweisenden Betriebskonzepte ihrer Mitglieder, die sich auch unter schwierigen Rahmenbedingungen und nach so manchem Rückschlag im Produktionsalltag immer wieder neu erfinden - ganz nach dem Motto: „Es gibt nur eine Richtung. Und die geht nach vorn!“, wie Preisträger Michael Kunschke es heute treffend formulierte.
Den Vielfaltspreis der Brandenburger Landwirtschaft in der Kategorie „Kommunikationstalent“ errangen die Agrofarm Goßmar eG (Dahme-Spree) und die Agrargenossenschaft Trebbin eG (Teltow-Fläming) für ihre herausragenden Konzepte der Öffentlichkeitsarbeit. In der Kategorie „Vermarktungskünstler“ räumte Michael Kunschke aus dem Landkreis Spree-Neiße mit seinem Konzept „Kartoffelkiste Kunschke“ den Preis ab. Als „Ausbildungsvielfalter“ wurden Heiko Terno und sein Team vom AWO Reha-Gut Kemlitz (Dahme-Spree) für ihre wertvolle, landesweit angesehene Ausbildungsarbeit geehrt.
Der jeweils mit 1000 Euro dotierte Preis wurde aus den Händen der Landesvorsitzenden des Brandenburger Landfrauenverbandes, Antje Schulze, der Vorsitzenden des Verbandes pro agro, Dorothee Berger, sowie von Bernd Starick, Mitglied des Vorstandes des Landesbauernverbandes Brandenburg und Vorsitzender des Fachausschusses Öffentlichkeitsarbeit vergeben. Den festlichen Rahmen bildete die Brandenburg-Halle der Grünen Woche mit großer Bühne und einem interessierten Messepublikum. Das Moderatorenteam von Antenne Brandenburg - Heimatsender in der Region und Medienpartner des Landesauftritts bei der Grünen Woche - führte mitreißend und kurzweilig durch die Zeremonie.
Die Preisträger des Vielfaltspreises der Brandenburger Landwirtschaft 2026 im Einzelnen:
Die genossenschaftlich organisierte Agrofarm Goßmar eG vereint Pflanzenproduktion, Milchviehhaltung, Bullenaufzucht und Mutterkuhhaltung, sie beschäftigt 58 Mitarbeitende, darunter fünf Auszubildende. Mit ihrem Instagram-Kanal @agrofarm_gossmar zeigt das junge Team transparent und authentisch, wie moderne Landwirtschaft heute funktioniert – im Stall ebenso wie auf dem Feld. Drohnenaufnahmen, Technikvorstellungen und verständlich erklärte Arbeitsabläufe machen die tägliche Arbeit nahbar und bauen Vorurteile ab. So schaffen sie es, Vertrauen in die Landwirtschaft zu stärken, den Berufsnachwuchs anzusprechen und auch die Direktvermarktung eigener Kartoffeln anzukurbeln.
Die Agrargenossenschaft Trebbin eG (agt) bewirtschaftet rund 4.000 Hektar Acker- und Grünland im Landkreis Teltow-Fläming und verbindet moderne Landwirtschaft mit regionaler Verantwortung. Neben Milch- und Futterproduktion sowie Marktfruchtanbau umfasst die agt weitere Standbeine wie Werkstätten, Tankstelle, Baumaschinenvermietung und ein Hotel mit öffentlicher Kantine. Mit rund 120 Mitarbeitenden stärkt die Genossenschaft Wertschöpfung und Beschäftigung im ländlichen Raum. Seit 2025 setzt die agt auf ein professionelles Kommunikationssystem mit eigener Kommunikationsmanagerin, neuer Website und stark wachsendem Instagram-Kanal @agt_trebbin. Betriebsführungen, Pressearbeit und Netzwerkarbeit schaffen Transparenz, fördern Nachwuchs und bringen Praxiswissen in politische Diskussionen ein.
Mit der Kartoffelkiste Kunschke hat Betriebsleiter Michael Kunschke nach der Einstellung der Milchproduktion 2020 erfolgreich neue Wege eingeschlagen und ein regionales Vermarktungskonzept entwickelt. Aus dem ersten Verkauf direkt aus einer einfachen Kartoffelkiste im Hofladen entstand eine Marke, die bei Kundinnen und Kunden sofort Anklang fand. Bereits im zweiten Jahr überzeugte er die Regionalmärkte von REWE und EDEKA von seinem Konzept „So schmeckt Heimat!“ und eroberte mit seinen Kartoffeln einen festen Platz in deren Sortiment. Inzwischen beliefern die Kunschkes auch Restaurants in Eisenhüttenstadt, Cottbus und der Region. Die Kartoffelkiste Kunschke steht beispielhaft für moderne regionale Wertschöpfung und gelebte Landwirtschaft zum Anfassen.
Das AWO Reha-Gut Kemlitz eröffnet jungen Menschen, Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern vielfältige Wege in die Landwirtschaft – vom Helfer bis zum Meisterabschluss – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region. Besonders hervorzuheben ist die gezielte Förderung beeinträchtigter Jugendlicher durch rehabilitationspädagogische Begleitung und zusätzlichen Förderunterricht. Das Team unterstützt Auszubildende praktisch und organisatorisch, etwa durch kostenfreien Theorieunterricht für den Traktorführerschein und kostengünstigen Wohnraum direkt auf dem Betriebsgelände. Auch berufsbegleitende Studiengänge und Meisterabschlüsse von Mitarbeitenden werden aktiv gefördert. Als engagierter Partner im Ausbildungsnetzwerk Südbrandenburg stärkt der Betrieb die praktische landwirtschaftliche Ausbildung im Land nachhaltig.
SoAMUTCE_Januar+0000RJanAMUTC_J+0000VER_SoAM2026
SoAMUTCE_Januar+0000RJanAMUTC_J+0000VER_Jan+00007UTC02
‚Offensive Ost‘: „Diese Klarheit
brauchen wir in der Diskussion um die GAP
ab 2028.“
PRESSEMITTEILUNG
(Teltow, 18.01.2026)
Anlässlich des 100. Jubiläums der Grünen Woche legt der Landesbauernverband Brandenburg einen
politischen Schwerpunkt auch auf die Vermittlung der Besonderheiten ostdeutscher Betriebsstrukturen. Der Verband will das Messeparkett nutzen, um gemeinsam mit der Politik Lösungen für zwei
gravierende Herausforderungen für die Brandenburger Landwirtschaft herbeizuführen: Auf europäischer Ebene stehen die von EU-Kommissar Christophe Hansen verfolgten Pläne zu Kappung und
Degression von Förderungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 zur Diskussion − auf
Landesebene die überfällige Aufhebung der Landesdüngeverordnung. Sie ist der Schlüssel, um den
Betrieben rechtzeitig Planungssicherheit für die anstehenden Frühjahrsarbeiten auf den Feldern zu
verschaffen.
Das heutige Treffen der Agrarminister der fünf ostdeutschen Bundesländer gemeinsam mit den Präsidenten der Landesbauernverbände Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, das vom Land Brandenburg ausgerichtet wird, sendet dafür eindeutig positive Signale. Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, kommentiert
dazu:
„Mit dieser ‚Offensive Ost‘ − so wie Ministerin Mittelstädt es formuliert − stellt sich das Land sichtbar
hinter die ostdeutsche Landwirtschaft und die Besonderheiten ihrer Strukturen. Diese Klarheit und
auch dieses nötige Selbstbewusstsein als ostdeutsche Bundesländer brauchen wir, um in den nächsten beiden Jahren der Verhandlung zur Ausgestaltung der GAP ab 2028 unsere Interessen durchzusetzen. Gerade unsere größeren, historisch gewachsenen Agrarbetriebe sind regional verankert,
wichtiger Arbeitgeber auf dem Land und somit fester Bestandteil der deutschen Agrarlandschaft.
Zum Erhalt dieser Vielfalt gehört einerseits, dass die GAP auch künftig einkommenswirksam bleibt
und die Mittel in voller Höhe bei den Betrieben ankommen, ohne diese willkürlich zu begrenzen.
Ebenso notwendig ist, dass die Diskussion um die folgerichtige Aufhebung der Landesdüngeverordnung endet. Ich erwarte klare Aussagen, die ich unseren Mitgliedsbetrieben zum bevorstehenden
Start der Düngung am 1. Februar auch vermitteln kann.“
Ein weiterer Schwerpunkt des Verbandes auf der Grünen Woche ist der Dialog mit den Verbrauche-
rinnen und Verbrauchern über die Unersetzbarkeit von Interessenvertretung für den ländlichen
Raum. Der Landesbauernverband, der Landfrauenverband Brandenburg, der Landesjagdverband
Brandenburg, das Forum Natur Brandenburg und das Forum Ländliche Räume − Netzwerk Brandenburg stehen vor einer zehn Meter langen, alle Stände verbindenden und einheitlich gestalteten Messerückwand in der Brandenburg-Halle zusammen. Sie vermitteln die gemeinsamen Anliegen von rund 6.000 Unternehmen der Land-, Wald-, Forst- und Fischereiwirtschaft, der Jagd und des Wild-
tiermanagements für eine funktionierende Wertschöpfung und eine vielfältige Kulturlandschaft. Dar-
über hinaus erläutern sie ihre Arbeit in Vereinen und Initiativen vor Ort, die zur Stärkung von Dorfgemeinschaften beitragen und die Lebensqualität auf dem Land verbessern.
MiAMUTCE_Januar+0000RJanAMUTC_J+0000VER_MiAM2026
MiAMUTCE_Januar+0000RJanAMUTC_J+0000VER_Jan+00003UTC02
Mit Stimme und Haltung:
Brandenburgs landwirtschaftliche Unternehmerinnen
PRESSEMITTEILUNG
(Berlin, 21.01.2026)
Das Unternehmerinnen-Netzwerk des Landesbauernverbandes Brandenburg traf sich heute auf der Grünen Woche zu einem persönlichen Austausch mit Brandenburgs Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt. Teilnehmende dieses ersten, von politischen Zielsetzungen geprägten Treffens des Netzwerks waren zu gleichen Teilen selbstständige Betriebsleiterinnen als auch angestellte Geschäftsführerinnen in Brandenburger Landwirtschaftsbetrieben. In dieser Zusammensetzung repräsentierten sie ein Alleinstellungsmerkmal der besonderen ostdeutschen Agrarstruktur Brandenburgs, in der die Errungenschaften der DDR-Gleichstellungspolitik heute noch nachwirken. Während bundesweit nur rund 11 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt werden, liegt der Anteil in Brandenburg bei etwa 20 Prozent. Insgesamt sind rund 36 Prozent der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft Brandenburgs weiblich.
„Frauen in der Landwirtschaft Brandenburgs werden weitaus weniger als Exotinnen wahrgenommen als in vielen Regionen Westdeutschlands, wie zum Beispiel in meiner Heimat im Osnabrücker Land," erklärte Gabriele Stockhoff, Geschäftsführerin der Agrargenossenschaft Bernhagenrind eG. „Die berufliche Förderung von Frauen hat hier Tradition und das wirkt bis heute nach. Frauen werden als Führungskräfte in Brandenburg eher anerkannt und respektiert. Das müssen wir unbedingt weiter unterstützen und vorantreiben!“
Neben der politischen Interessenvertretung verfolgt das im April 2025 gegründete Unternehmerinnen-Netzwerk auch eigene Förderansätze. Nach den Erfahrungen des Unternehmerinnen-Netzwerks des Deutschen Bauernverbandes möchten auch sie für Brandenburg ein Mentorinnen-Programm für junge Frauen - Existenzgründerinnen, Betriebsleiterinnen, Absolventinnen fachlicher Qualifizierungen mit Karriereplänen - auflegen. Jana Gäbert, Geschäftsführerin der agt Agrar Gmbh, stellte im Gespräch mit der Ministerin die Vorzüge eines solchen Programms dar:
„Ich habe im DBV-Mentorinnen-Netzwerk ein Jahr lang eine junge Frau aus Mecklenburg-Vorpommern auf ihrem Weg in eine Führungsrolle begleitet. Zu sehen, wie sie an Sicherheit gewonnen und zunehmend für sich und ihre Ideen eingestanden hat, war sehr beeindruckend. Mentoring kann jungen Frauen helfen, schneller in Führung hineinzuwachsen. Gerade in einer Branche, die noch immer stark männlich geprägt ist. Ein Mentorinnen-Programm für Brandenburg, das auch vom Land mitgetragen wird, könnte genau hier ansetzen. Ich bin überzeugt, dass sich dadurch langfristig auch die Zusammenarbeit mit Agrartechnikunternehmen, Kreditinstituten und Beratungsstrukturen verändert und die Frage ‚Wo ist denn der Chef?‘ irgendwann überflüssig wird.“
Im Mittelpunkt des Treffens stand auch Ministerin Hanka Mittelstädt selbst. Als weibliche Führungspersönlichkeit an der Spitze des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz diskutierte sie mit den Teilnehmerinnen über Führungsverständnis, strategische Herausforderungen und politische Gestaltungsspielräume. Im Gespräch betonte sie:
„Dieses Selbstverständnis der Frauen in Brandenburg, Verantwortung und Führungsrollen zu übernehmen, müssen wir erhalten, fördern und ausbauen. Ziel muss es sein, es eines Tages als selbstverständlich zu erleben, als Frau Unternehmerin und Betriebsleiterin zu sein. Die Arbeit des Unternehmerinnen-Netzwerks Brandenburg ist dabei von großer Bedeutung. Im UN-Jahr der Frauen in der Landwirtschaft gilt es, Frauen gezielt zu stärken und sichtbar zu machen.“
Der Landesbauernverband Brandenburg bewertet das heutige Treffen seines Unternehmerinnen-Netzwerks als öffentlichkeitswirksames Zeichen der selbstverständlicheren Sichtbarkeit und Integriertheit von Frauen in der ostdeutschen Landwirtschaft. In Vorausschau auf die Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028, die das Augenmerk auf die Stärkung von Frauen in der Landwirtschaft legt, ist Brandenburg heute schon auf dem besten Weg, seinen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen in der Landwirtschaft und insbesondere in Führungspositionen zu erfüllen. In der aktuellen Debatte um Kappung und Degression der Direktzahlungen muss dies insbesondere für leistungsstarke, immer häufiger weiblich geführte Betriebe berücksichtigt werden.
DoPMUTCE_Januar+0000RJanPMUTC_J+0000VER_DoPM2026
DoPMUTCE_Januar+0000RJanPMUTC_J+0000VER_Jan+00004UTC15
Der LBV auf der
Grünen Woche 2026
Brandenburgs Landwirtschaft im Herzen der Hauptstadt
Die Grüne Woche vom 16. bis 25. Januar 2026 in der Messe Berlin ist die internationale Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Sie führt jährlich die führenden Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Branche sowie aus der deutschen Bundes- und Landespolitik zusammen.
Als Interessenvertreter für die landwirtschaftlichen Unternehmen im Land Brandenburg nutzen wir das Grüne-Woche-Parkett, um den Besucherinnen und Besuchern die Landwirtschaft in Brandenburg näher zu bringen. Vor allem möchten wir jedoch den Austausch mit den politischen Entscheidungsträgern intensiv führen, um für unsere Mitgliedsbetriebe längst fällige Verbesserungen zu erreichen.
Den Stand des Landesbauernverbandes finden Sie in der Brandenburg-Halle 21 a, die "Brandenburg-Halle". Wir laden Sie herzlich zu uns ein.




