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Landwirtschaftlicher Boden muss verfügbar sein
Landesbauernverband appelliert an Verhandler
PRESSEMITTEILUNG
(Teltow, 06.02.2026)
Anlässlich der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU fordert der Landesbauernverband die Parteien auf, sich in der verbleibenden Legislatur dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt zu widmen.
„Die Verfügbarkeit und Sicherung von Boden ist für unsere landwirtschaftlichen Betriebe elementar. Je mehr Boden aus den landwirtschaftlichen Händen abfließt, umso schwieriger wird es, zukunftsfähige Betriebskonzepte umzusetzen,“ sagt LBV-Präsident Henrik Wendorff.
Nach dem eigenen Scheitern von Bündnis 90/Die Grünen in der letzten Legislatur bei diesem Thema, haben Sie es in dieser Woche mit veralteten Plänen erneut aufgegriffen. Hier wird Wahlkampf auf dem Rücken der Bauern gemacht. Dies wird aus Sicht des LBV der Sache jedoch nicht gerecht.
„Unser wichtigstes Produktionsmittel darf nicht zum politischen Spielball werden. SPD und CDU sollten sich des Themas behutsam annehmen und Lösungen entwickeln. Vorschläge des Berufsstandes liegen auf dem Tisch. Wir brauchen keine ideologisch geprägten Gesetze, sondern pragmatische und an die Region angepasste Lösungen. Das ist jetzt möglich. Die Zukunft unserer Betriebe hängt davon ab. Jetzt ist Handeln gefragt,“ ergänzt Wendorff.
Hintergrund
Der LBV fordert ein Agrarbodengesetz auf Landesebene, das den Zugang zu Flächen sichert, innerfamiliäre Übergaben erleichtert, Preise am Ertragswert orientiert und langfristige Pachtverhältnisse stärkt. Öffentliche Akteure sollen keine Sonderrolle einnehmen. Statt eines Genehmigungsvorbehalts für Share Deals sollten die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass rein renditeorientierte Investitionsmodelle unattraktiv werden.
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Prüfung abgeschlossen: Rote Gebiete
fallen in Brandenburg
Bauernverband
PRESSEMITTEILUNG
(Teltow, 30.01.2026)
Der Landesbauernverband Brandenburg (LBV) begrüßt die folgerichtige Aufhebung der Landesdüngeverordnung in Brandenburg zum 1. Februar 2026 durch das Landwirtschaftsministerium.
„Das ist ein wichtiges Signal für alle Landwirtschaftsbetriebes des Landes. Ministerin Hanka Mittelstädt macht ihre Ankündigung wahr und sorgt für Rechtssicherheit in der anstehenden Düngesaison. Nach einer längeren juristischen Klärung im Fachministerium war dieser Schritt mehr als folgerichtig,“
erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.
Das Bundesverwaltungsgericht erklärte bereits im Oktober 2025 die Rechtsgrundlage in § 13a Abs. 1 der Bundes-Düngeverordnung für verfassungswidrig. Der Landesbauernverband Brandenburg forderte daraufhin die Aufhebung der Landesdüngeverordnung und brachte seine Position in den politischen Dialog ein. Mit der nun erfolgten Aufhebung sieht der Verband diese Forderung bestätigt.
„Hier zeigt sich, dass sich unsere sachliche und zielorientierte Verbandsarbeit für die Landwirte ausgezahlt hat. Der kontinuierliche und sachliche Dialog mit Politik und Verwaltung war dafür entscheidend“, führt Wendorff aus.
Der LBV fordert nun, dass die gesamte Ausweisungsmethodik für die so genannten Roten Gebiete sowie die damit zusätzlichen Bewirtschaftungsauflagen grundlegend neugefasst und künftig stärker an die Bodenzusammensetzung und weiteren regionalen Gegebenheiten ausgerichtet werden.
Wendorff: „Das Bundeslandwirtschaftsministerium sollte die Chance für eine fachlich und regional angepasste Neuregelung nutzen. Ein schlechtes System bleibt schlecht, auch mit der Schaffung einer neuen Rechtsgrundlage.“
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Nach Urteil des Bundesverwaltungsgerichts:
LBV fordert sofortige Aufhebung der Landesdüngeverordnung
PRESSEMITTEILUNG
(Teltow, 27.01.2026)
Nach Vorlage der schriftlichen Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts fordert der Landesbauernverband (LBV) die Landesregierung Brandenburg auf, die Landesdüngeverordnung und damit die die ausgewiesenen „Roten Gebiete“ jetzt aufzuheben. Nur so wird die dringend erforderliche Rechtssicherheit für die anstehende Saison der Feldbewirtschaftung ab 1. Februar 2026 geschaffen.
Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung vom 24.10.2025 bestätigt, dass § 13a Abs. 1 der Düngeverordnung verfassungswidrig ist. Diese Vorschrift bildet die bundesrechtliche Grundlage sämtlicher Landesdüngeverordnungen. Damit fehlt auch der Brandenburgischen Düngeverordnung die erforderliche Rechtsgrundlage.
Bereits im Dezember 2025 hatte der Landtag Brandenburg einstimmig beschlossen, die Landesdüngeverordnung aufzuheben, sobald die schriftliche Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts die Rechtswidrigkeit bestätigt. Diese Voraussetzung liegt nun vor.
„Mit der nun vorliegenden Urteilsbegründung ist die Rechtslage eindeutig. Der Landtagsbeschluss muss jetzt zügig umgesetzt werden“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff. „Gerade mit Blick auf den am 1. Februar bevorstehenden Start der Düngesaison brauchen die Betriebe klare, rechtssichere Rahmenbedingungen und keine unklaren Regelungen. Mit der Aufhebung der Landesdüngeverordnung fallen wir nicht in einen regelungsfreien Raum, sondern wirtschaften nach den ohnehin schon restriktiven, aber bekannten Regelungen der Bundes-Düngeverordnung.“
Der LBV erwartet, dass die Landesregierung den bestehenden Landtagsbeschluss jetzt umsetzt und die Landesdüngeverordnung formell aufhebt. Ein weiteres Aufschieben sei weder rechtlich noch politisch nachvollziehbar.
Der LBV erwartet, dass die Landesregierung den bestehenden Landtagsbeschluss umsetzt und die Landesdüngeverordnung formell aufhebt. Ein weiteres Zuwarten sei weder rechtlich noch politisch nachvollziehbar.
„Wir warnen aber den Bund davor, nun den Ländern in den Rücken zu fallen, indem er Flickschusterei betreibt: Wir brauchen nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch Rechtsfrieden und den wird es mit dem bisherigen System nicht geben. Es muss die Chance ergriffen werden, das Ganze wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Bis zum Herbst benötigen wir eine verursachergerechte, fachlich valide und nachvollziehbare Regelung zur Ausweisung der sogenannten „Rote Gebiete“, die auf einer verfassungsmäßigen Rechtsgrundlage steht. Hier hat der Bund endlich zu liefern,“ fordert Wendorff.
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LBV bestellt neuen Hauptgeschäftsführer –
Amtsübernahme zum 1. Mai 2026
PRESSEMITTEILUNG
(Teltow, 30.01.2026)
Das Präsidium des Landesbauernverbands Brandenburg (LBV) hat heute die Nachfolge an der Spitze der Geschäftsstelle geregelt: Zum 1. Mai 2026 übernimmt Robin Reh die Position des Hauptgeschäftsführers.
Der designierte Hauptgeschäftsführer bringt Erfahrung aus der Landwirtschaftspolitik, der Interessenvertretung und der Verwaltung mit. Er war unter anderem als landwirtschaftlicher Referent für eine Landtagsfraktion in Brandenburg tätig und hat dort zentrale agrar- und strukturpolitische Themen begleitet. In dieser Funktion arbeitete er eng mit politischen Entscheidungsträgern, Verbänden und Akteuren des ländlichen Raums zusammen und konnte sich ein breites Netzwerk im Land aufbauen. Zuletzt war er beim Land Nordrhein-Westfalen beschäftigt.
Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten und sich frühzeitig in die verbandsspezifischen Themen einzuarbeiten, wird der künftige Hauptgeschäftsführer die Geschäftsstelle bereits ab dem 1. Februar 2026 verstärken. So ist sichergestellt, dass laufende Projekte kontinuierlich weitergeführt und neue Vorhaben gezielt vorbereitet werden können.
Das Präsidium sieht in der Personalentscheidung ein klares Signal für Kontinuität und Weiterentwicklung. Mit seiner fachlichen Expertise, seinem politischen Verständnis und seinem Blick für die Herausforderungen des Sektors bringt Robin Reh beste Voraussetzungen mit, um die Interessen der Mitglieder wirkungsvoll zu vertreten und die strategische Ausrichtung des Verbands weiter voranzubringen.
Der bisherige Hauptgeschäftsführer Tumlirsch wird den Verband nach mehr als fünf Jahren erfolgreicher Tätigkeit verlassen. Das Präsidium dankt ihm für sein Engagement und die geleistete Arbeit.
Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle des Verbands zur Verfügung.
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Starker Verbandsauftritt
setzt politische Akzente
PRESSEMITTEILUNG
Bilanz des Landesbauernverbandes zur Grünen Woche 2026
(Berlin, 24.01.2026)
Der Landesbauernverband Brandenburg hat auf der Grünen Woche 2026 politische Präsenz und Geschlossenheit gezeigt. Die Messe bot den Rahmen für intensive politische Gespräche und klare Positionierungen des Berufsstandes.
Sichtbarkeit in der Verbändestraße
Gemeinsam mit vier wichtigen Partnerverbänden des ländlichen Raums ist der Landesbauernverband Brandenburg auf der Grünen Woche 2026 in der Brandenburg-Halle präsent. Dabei profiliert er sich abermals als starker Anziehungspunkt für den Austausch mit Politik, Presse sowie Verbands- und Berufskolleg:innen. Der Ministerpräsident Dietmar Woidke, Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt, die Abgeordneten des zuständigen Landtagsausschusses, die Landräte der Landkreise und Wirtschaftsvertreter – sie alle trafen sich im Verbändeeck zum politischen Austausch und zur Priorisierung der Anliegen der Landwirtinnen und Landwirte im anstehenden politischen Jahreszyklus. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die zentralen Forderungen des Berufsstandes für eine wettbewerbsfähige ostdeutsche Landwirtschaft in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 sowie für einen lebenswerten ländlichen Raum.
‚Offensive Ost‘ gegen Kappung und Degression startete auf der Messe
Die GAP ab 2028 war auch zentrales Thema beim Treffen der Agrarminister der ostdeutschen Bundesländer gemeinsam mit den Präsidenten und Hauptgeschäftsführern der jeweiligen Landesbauernverbände, das am dritten Messetag von Brandenburgs Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt ausgerichtet wurde. Übereinstimmend erklärten die Minister die Pläne des EU-Kommissars Christophe Hansen zur Kappung und Degression der Direktzahlungen in der GAP ab 2028 als nicht hinnehmbar. Ihre gemeinsamen Erwartungen an die Ausgestaltung der GAP im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens der Europäischen Union formulierten sie in der „Berliner Erklärung“, die die Agrarminister und Präsidenten noch am selben Abend verabschiedeten. Bereits am 28. Januar 2026 ist die zukünftige Ausgestaltung der EU-Förderung ab 2028 Thema einer Aktuellen Stunde im Brandenburger Landtag. Sie wird so parlamentarisch und medial weiter in den Fokus gerückt.
Netzwerktreffen stärkten den Verband
Erstmals kamen das LBV Unternehmerinnen Netzwerk sowie das LBV-Netzwerk der Junglandwirtinnen und Junglandwirte FARMUP! auf der Grünen Woche zu exklusiven Gesprächsrunden mit der Brandenburger Landwirtschaftsministerin, mit Fachreferenten aus dem Ministerium, sowie mit den hauptamtlichen Verantwortlichen für die politische Kommunikation beim DBV zusammen. DBV-Präsident Joachim Rukwied hieß persönlich die FARMUP!-Delegation willkommen. Die Ministerin gab Einblicke in ihre Arbeit als Frau in einer Spitzenposition, die sich in nach wie vor männlich dominierten Strukturen behaupten muss. Die DBV-Referent:innen nahmen die Junglandwirte mit hinter die Kulissen der Verbandsarbeit im politischen Berlin. Zum Thema Niederlassungsbeihilfe für Junglandwirte erhielten die Teilnehmenden ein wertvolles Update zu den aktuellen Antragsmöglichkeiten durch das MLEUV.
Die Gesprächsrunden am Rande der Grünen Woche haben sich als wichtiger Bestandteil des LBV-Messeauftritts und als Alleinstellungsmerkmal der Arbeit einer modernen Interessenvertretung etabliert. Sie stärken den Zusammenhalt und die Verständigung zu gemeinsamen politischen Zielen untereinander.
Fazit
Der Landesbauernverband Brandenburg war während der Grünen Woche im politischen Berlin sichtbar und ansprechbar für Politik, Öffentlichkeit sowie Verbraucherinnen und Verbraucher. Er war fest eingebunden in ein hochkarätig besetztes Format, das wichtige Botschaften zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028 adressierte. Den Mitgliedern des Unternehmerinnen-Netzwerks und von FARMUP! bot er einen exklusiven Rahmen für Austausch und Einblicke in die Arbeit der Stakeholder der Agrarbranche.
Christoph Plass, Vizepräsident des Landesbauernverbandes, fasst zusammen:
„Der Landesbauernverband war an zehn Tagen genau dort, wo Politik passiert und Weichen für den Berufsstand gestellt werden können.“




