Das Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP) sucht aktuell für die folgenden Projekte Praxisbetriebe:

  • Entfernung von Ammonium aus Gülle oder Gärrest zur Herstellung von Mineraldüngern, idealerweise in Verbindung mit einer Biogasanalge
  • Anbau und Drusch des ausdauernden Weizengrases "Kernza" als Rohstoff für Back- oder Brauwaren
  • Pflanzenschutzmittelausbringung per Drohne, "spot-spraying"
  • Ausbringung von Untersaaten per Drohne
  • Anbau von Wasserlinsen als Nahrungsmittel
  • Verbesserung des Bodenwasserhaushaltes durch streifenweise Einbringung organischen Materials
  • Elektronische Vergrämung von Wölfen (Projekt ist bewilligt aber wir suchen noch schafshaltende Betriebe in wolfsgefährdeten Gebieten)
  • Stoffflüsse in regionalen Bio-Wertschöpfungsketten um Berlin

Der Aufwand für die Betriebe richtet sich ganz nach der Art der Einbindung in das Projekt. Messungen und Untersuchungen können die betrieblichen Abläufe stören. Eine Voraussetzung ist, dass der Betrieb sich für die Forschungsergebnisse interessiert. Extra Aufwendungen, die im Betrieb entstehen können über Projekte abgerechnet werden sofern dies in der Antragsphase berücksichtigt wird. Teilweise ist auch die Anschaffung von spezieller Technik bis hin zu Pilotanlagen möglich, dabeiwird aber meist nur in Höhe der Abschreibung während der Projektlaufzeit gefördert.

Wir als Institut mit Versuchsstation im Havelland bieten wissenschaftliche Begleitung bei konkreten Fragen zur Bewertung von Anbauverfahren. Häufig werden Managemententscheidung „aus dem Bauch heraus“ getroffen. Wir helfen die Frage zu beantworten „was bringt eine Technologie oder ein Verfahren wirklich für den Anbauer, den Verbraucher oder die Gesellschaft?“ Im Fall einer konkreten Idee können wir helfen daraus ein gemeinsames gefördertes Projekt zu entwickeln. Die Entwicklung einer Idee bis zur Projektreife können wir vorab auch schon mit spezieller Versuchstechnik begleiten.


Interessierte können sich gerne an den Leiter der Versuchsstation wenden: Dr. Andreas Muskolus, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!