18.09.2026 Aktuelles Agrar- & Verbandspolitik ca. 2 Min. Lesezeit

Kraftstoffpreise: Schmerzgrenze erreicht – ungeeignete Mehrwertsteuersenkung kommt nicht bei unseren Landwirtschaftsunternehmen an!

traktor am tanken

Kraftstoffpreise: Schmerzgrenze erreicht – ungeeignete Mehrwertsteuersenkung kommt nicht bei unseren Landwirtschaftsunternehmen an!
 
In der Debatte um die viel zu hohen Kraftstoffpreise äußerte sich LBV-Präsident Henrik Wendorff:
 
„Die hohen Kraftstoffkosten lähmen den ländlichen Raum – die Landwirte, die Handwerker, die Pendler, einfach alle Menschen, die auf Fahrzeuge angewiesen sind. Brandenburgs Landwirte allein müssen in diesem Jahr 30 Prozent mehr Betriebsausgaben für Diesel, Dünger und Folgekosten aufbringen! Höchste Zeit, dass sich die Bundesregierung aus ihrer Schockstarre löst und Maßnahmen ergreift, die sofort Entlastung bringen.“
 
Brandenburgs Bauern sind verärgert über die endlose Diskussion der Bundesregierung zu möglichen Maßnahmen ohne ein konkretes Ergebnis. Zu allem Übel drohen auch die Bauern dabei vergessen zu werden. Denn die vorgeschlagene Absenkung einer Endverbraucher-Mehrwertsteuer wäre für Privathaushalte sicher förderlich, für den überwiegenden Teil von Unternehmen ist dies jedoch ein durchlaufender Posten.
 
Wirkungsvolle Maßnahmen wie die Senkung von Energie- und CO2-Steuer drohen der polarisierten Diskussion darüber zum Opfer zu fallen.
 
Wendorff: „Steuern sind dazu da, zu steuern. Also runter mit den Steuern, damit unsere Betriebe die nächste Ernte vorbereiten können. Letztlich hat die brandenburgische Landesregierung vollkommen recht, wenn sie sagt: Die Preise müssen runter, egal wie. Das muss auch eine Bundesregierung endlich begreifen.“