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Meinung

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Scheuklappenblick hilft nicht

Unverständnis und Ärger sind noch die kleinsten Reaktionen in der Landwirtschaft auf die Ankündigung des Nabu und anderer Umweltorganisationen, auch in Brandenburg eine Volksinitiative für mehr Artenschutz vorantreiben zu wollen. Dies stößt umso bitterer auf, da damit alle bisherigen Anstrengungen und Erfolge, Landwirtschaft und Nahrungsmittelerzeugung nachhaltig und umweltgerechter zu gestalten, in Abrede gestellt werden. Die Landwirtschaft ist in den vergangenen Jahren aktiv auf den Naturschutz und z.B. die Imker zugegangen, um gemeinsam Verbesserungen zu erreichen. Mit dem Blühflächenprojekt des LBV konnten Landwirte zunehmend für Aktivitäten zur Artenvielfalt und Insektenschutz gewonnen werden – ohne öffentliche Mittel. Es bleibt nun aber die sehr bittere Erkenntnis, egal was erreicht wird: Es scheint gewissen spendengetriebenen Organisationen nicht zu reichen.

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Brottewitzer Zuckerfabrik muss erhalten bleiben

Pressemeldung

Der LBV Brandenburg fordert den Erhalt der Zuckerfabrik im Mühlberger Ortsteil Brottewitz - auch aus ökologischen Gründen…

Teltow, 13.02.2019. Der Landesbauernverband Brandenburg e.V. unterstützt die Demonstration gegen die beabsichtigte Schließung der einzigen Brandenburger Zuckerfabrik im Landkreis Elbe-Elster. Betroffen wären neben den Fabrikarbeitern, Dienstleistern und Gewerbetreibenden auch 25 Brandenburger Landwirtschaftsbetriebe mit Rübenanbau. „Für die ohnehin strukturarme Region wäre das kein positives Signal.“, sagt LBV-Präsident Henrik Wendorff. In der Konsequenz müssten die Brandenburger Rübenproduzenten ihre Ware bis ins sachsen-anhaltinische Zeitz transportieren. Das würde nicht nur für die Landwirte eine zum Teil extreme Erhöhung der Kosten für Transporte bedeuten, sondern auch den ökologischen Mehrwert der regional erzeugten Produkte schmälern. „In der Konsequenz ist damit zu rechnen, dass der Rübenanbau in Brandenburg schrumpft und wir auf vielen Flächen eine wertvolle Kultur in der Fruchtfolge verlieren.“, fügt der LBV-Präsident hinzu. Die Fruchtfolge soll die Bodenfruchtbarkeit erhalten und verbessern. Sie gilt als wichtiger Bestandteil im nachhaltigen Ackerbau.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Dr. Tino Erstling, Pressesprecher Tel. Nr. 0151 12218692

 

Ansiedlungsstrategie für verarbeitendes Gewerbe

Start der Biofach in Nürnberg. Der LBV Brandenburg fordert: Verarbeitende Industrie muss näher an die landwirtschaftliche Urproduktion gebracht werden.

Teltow, 12.02.2019. Morgen startet mit der Biofach die wichtigste Leitmesse für den Biofachhandel in Nürnberg. Auch die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist mit einem Gemeinschaftsstand vertreten und freut sich über den fortgesetzten Wachstumstrend im Ökobereich.

Dieser positive Trend darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die in Brandenburg erzeugten Bioprodukte häufig immer noch zur Weiterverarbeitung das Land verlassen und zum Teil über weite Strecken transportiert werden müssen. Das betrifft sowohl tierische als auch pflanzliche Produkte. Grund dafür ist der Mangel an verarbeitendem Gewerbe in der Region.

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Vorentscheide zum Berufswettbewerb 2019

Pressemeldung
Brandenburger Land-, Tier- und Forstwirte konkurrieren um die besten Plätze

Teltow, 06.02.2019. In den nächsten beiden Wochen werden im Land Brandenburg die Regionalentscheide für den Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend 2019 ausgetragen.  

Mit dem Berufswettbewerb wollen wir die Qualität der Ausbildung in den sogenannten grünen Berufen zeigen und die Lust zur Weiterqualifizierung innerhalb des Berufsstandes fördern.

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Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen

Pressemeldung
Landwirte kritisieren wesentliche Änderungen am Brandenburger Schulmilchprogramm

Teltow, 04.02.2019. Der Landesbauernverband Brandenburg begrüßt die Fortsetzung des europäischen Schulmilchprogramms an Brandenburger Schulen, hält jedoch die Entscheidung des Landtages, nur noch Schulmilch ohne Zuckerzusatz anzubieten, für maßlos überzogen. „In Anbetracht des Anteils von 50 Prozent von Milchmixgetränken an der Schulmilch steht zu befürchten, dass die Schüler nicht wie gewünscht auf ungesüßte Milch umsteigen, sondern ganz auf das Angebot verzichten. Die Alternative wären dann Getränke aus dem Supermarkt mit einem wesentlich höheren Zuckeranteil. Ob das die Intention des Gesetzgebers ist, wage ich zu bezweifeln.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.

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