Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Die Bundesregierung konkretisierte die Förderrichtlinien für die Umsetzung des Bundesprogrammms "Ausbildungsplätze sichern".

In unserem BVLB-Rundschreiben vom 9. Juni 2020 informierten wir über den Beschluss der Regierungskoalition, mit einem umfassenden Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ die Ausbildungsbetriebe zu prämieren, die das Ausbildungsniveau in ihrem Betrieb halten (2.000 €) oder erhöhen (3.000 €), Kurzarbeit vermeiden oder Auszubildende von pandemiebedingt insolventen KMU übernehmen.

In einem  Eckpunkte-Papier vom 24. Juni legte die Bundesregierung nun die Umsetzung  für dieses Bundesprogramm fest.

Antragsberechtigt für eine Ausbildungsprämie bei Erhalt bzw. Erhöhung des Ausbildungsniveaus sind demnach

  • kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind. Davon ist auszugehen, wenn das Unternehmen in der ersten Hälfte des Jahres 2020 wenigstens einen Monat Kurzarbeit durchgeführt hat oder der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

Antragsberechtigt für eine Förderung bei Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung sind

  • KMU, die ihre laufenden Ausbildungsaktivitäten trotz der Belastungen durch die COVID-19- Krise fortsetzen und Auszubildende sowie deren Ausbilder trotz erheblichem Arbeitsausfall nicht in Kurzarbeit bringen. Erforderlich ist ein Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent im gesamten Betrieb, [...]

Antragsberechtigt für eine einmalige Übernahmeprämie von 3.000 € sind

  • KMU aus allen Wirtschaftsbereichen, die Auszubildende aus pandemiebedingt insolventen KMU bis zum 31. Dezember 2020 für die Dauer der restlichen Ausbildung übernehmen.

Alle Details zu den Förderzielen und Förderrichtlinien finden Sie im Eckpunktepapier.

 

Aktualisiert (Dienstag, 30. Juni 2020 um 14:43)