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Agrarwetter
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Ärgernis!

Kommentar

Herr Prof. Jänicke, seines Zeichens auch Mitglied des ITA Beraterkreises des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, äußerte sich kürzlich in der Märkischen Allgemeinen Zeitung zum Klimawandel und - man muss sagen leider – auch zur Landwirtschaft. Nicht nur, dass vergessen wurde zu erwähnen, dass die Landwirtschaft auch CO2 bindet. Sondern es wurde auch der Eindruck erweckt, dass die Tierhaltung in Deutschland überwiegend auf Importfutter angewiesen ist. Dies ist schlichtweg falsch. So stammen rund 90% des in Deutschland verwendeten Futters auch aus Deutschland. Jeder, auch der in Mathe nicht so Bewanderte, dürfte der Auffassung zustimmen, dass 10% , 20% oder 30% nicht der überwiegende Teil sind.

Etwa die Hälfte des Futters ist Raufutter, der Rest besteht zu annähernd zu gleichen Teilen Getreide und Mischfutter. (Quelle DVT)

Merke also:  Tierfutter wird nicht „überwiegend“ importiert sondern Tierfutter kommt überwiegend von hier.

Was z.B. überwiegend importiert wird sind Obst und Gemüse. Beim Obst liegt der Importanteil im Schnitt der vergangenen Jahre bei rund 80% und bei Gemüse immerhin bei rund 60%.

Sachlich falsche wie Äußerungen wie die zum Importfutteranteil lassen schon Zweifel aufkommen, auch wenn in Interviews Sachverhalte verkürzt dargestellt werden. Solche „Schnitzer“ sind entweder Unkenntnis, bewusste Irreführung, oder zeugen von mehr Meinung statt Wissenschaft.  

 

Brandenburger Bauern protestieren in Hamburg

Pressemeldung:

Das Treffen der Umweltminister der Länder fordert den entschiedenen Widerstand des gesamten Berufsstandes heraus.

Teltow, 14.11.2019. Zur Stunde demonstrieren Tausende Landwirte aus allen Regionen Deutschlands am Rande der Umweltministerkonferenz gegen die verfehlte Umwelt- und Agrarpolitik, darunter auch viele Bauern aus Brandenburg. Sie sind in Reisebussen und mit der Bahn nach Hamburg gefahren. Überall im Land wurden Fahrgemeinschaften gebildet.
In der Landwirtschaft brodelt es gewaltig: ungewisse betriebliche Zukunftsaussichten, ständig an den Pranger gestellt, mit immer neuen Auflagen überzogen. Und nun noch das Aktionsprogramm Insektenschutz, eingebettet in ein Agrarpaket. Die Bauern haben es satt. Sie verlangen das Ende einer einseitigen Verbotspolitik. „Wir nehmen nicht länger hin, dass Agrarpolitik über unsere Köpfe hinweg gemacht wird.“, stellt LBV-Vizepräsident Heiko Terno klar. Letzteres ist mit dem Kabinettsbeschluss zum Aktionsprogramm Insektenschutz leider geschehen.

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Tag der Meister in der Landwirtschaft

Pressemeldung:

Übergabe der Meisterurkunden in den anerkannten Berufen der Land- und Hauswirtschaft und Ehrung der Besten

Termin: Freitag, 8. November 2019, 14.00 bis 17.45 Uhr

Ort: ADTV Tanzschule „Die Linksfüßer“, Kurfürstenstraße 52, 1.0G Links, 14467 Potsdam

In einer feierlichen Zeremonie übergeben Vertreter der Berufsverbände der Land- und Forstwirte sowie des Landesamtes für Entwicklung des ländlichen Raums, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) die Meisterurkunden an 21 Landwirte und 11 Forstwirte im Land Brandenburg.

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Nicht mehr über die Köpfe der Bauern hinweg

Pressemeldung:

LBV Präsident Henrik Wendorff bittet die Bundeskanzlerin um Unterstützung.

Teltow, 07.11.2019. Der Landesbauernverband Brandenburg bittet die Bundeskanzlerin, ihre Richtlinienkompetenz zu nutzen und das Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung in seiner bisherigen Form zurückzunehmen. „Auch uns Bauern und Verbandsvertretern ist klar, dass es beim Thema Insektenschutz Veränderungen geben muss. Wir wollen Teil der Lösung sein anstatt Leidtragende einer gut gemeinten aber schlecht gemachten Agrarpolitik zu werden. Deshalb erwarten wir hier ergebnisoffene Gespräche unter Beteiligung des landwirtschaftlichen Berufsstandes.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.

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Brandenburger Koalitionsvertrag mit Licht und Schatten

Pressemeldung

Teltow, 25.10.2019 Die neue Regierungskoalition für Brandenburg aus SPD, CDU und Grünen hat sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Der von den Koalitionären erstrittene Kompromiss enthält aus Sicht des Landesbauernverbandes Brandenburg e.V. sowohl positive als auch negative Aspekte. „Bei so unterschiedlichen Partnern, die nun miteinander regieren wollen, war das auch nicht anders zu erwarten.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.

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