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Bewegung in der Milchwirtschaft

Pressemeldung:
Teltow, 20.01.2020. Der Landesbauernverband Brandung begrüßt die Strategie 2030 der Deutschen Milchwirtschaft. Sie wurde heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorgestellt und wird von den wesentlichen Akteuren der Branche getragen.
Das Strategiepapier betont unter anderem die Notwendigkeit einer verbesserten Branchenkommunikation. „Gegenwärtig kursieren in der Gesellschaft viele realitätsfremde Vorstellungen sowohl über die Milchkuhhaltung als auch über das Lebensmittel Milch. Dem wollen wir aktiv begegnen. Wir wollen zeigen, wie Milch produziert wird, ohne zu romantisieren und wir wollen die Menschen zeigen, die dahinter stehen. Ziel ist es, die Wertschätzung für unser Lebensmittel in der Gesellschaft zu verbessern.“, erklärt Lars Schmidt, Milchkuhhalter im Havelland und Vorstandsmitglied im LBV Brandenburg.

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Bauern bekräftigen Forderungen zur Düngeverordnung

Die Novelle der Düngeverordnung ist in der vorliegenden Form für die Landwirtschaft nicht tragbar und stellt die landwirtschaftliche Praxis in Frage. Auch der Nutzen für den Gewässerschutz ist fraglich.

Daher fordert das Präsidium des Bauernverbandes

  1. eine Neuabgrenzung der sogenannten Roten Gebiet mit einer sachgerechten Binnendifferenzierung. Eine Verschärfung der Kriterien für die Ausweisung nitratsensibler Gebiete wird abgelehnt. Betriebe, die belegbar gewässerschonend wirtschaften, müssen von den strengen Regelungen ausgenommen werden können.
  2. eine Überprüfung des Messstellennetzes um die Aussagekraft zu erhöhen. Dazu ist eine höhere Dichte an Messstellen notwendig. Die landwirtschaftlichen Einflüsse auf die Messergebnisse müssen objektiv bewertet werden.
  3. Ausnahmemöglichkeiten für die Deckelung der Düngung auf 80% des Nährstoffbedarfes. Eine Unterversorgung der Pflanzen ist nicht zielführend und gefährdet die Qualität der Ernte.
  4. die Andüngung von Zwischenfrüchten muss erhalten bleiben, damit diese grundwasserschützende Maßnahme weiter wirksam ist.
  5. Übergangsfristen und Förderung bei der Schaffung von zusätzlichen Lagerkapazitäten und Ausbringtechnik, da ansonsten auf Grund der langen Genehmigungsverfahren und hohen Kosten die Tierhalter in ihrer Existenz bedroht sind.
  6. eine Vereinfachung und mehr  Praxistauglichkeit, wenn es um Dokumentationspflichten Ausbringungsvorschriften und Einarbeitungsfristen geht.

    Die Erklärung des Präsidiums des DBV im Wortlaut finden Sie hier. Zuätzlichzu der Erklärung hat der Deutsche Bauernverband eine umfangreiche Stellungnahme zum Entwurf der Novelle der Düngeverordnung abgegeben.
 

Mehr Ehrlichkeit in der Bio-Debatte

Pressemeldung:

Der von der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg stolz verkündete Aufschwung der ökologischen Landwirtschaft entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Wunschvorstellung. Wer Zuwächse verzeichnen kann, sind die Bio- und Naturkostläden sowie die Supermärkte, die sich auf Bioprodukte spezialisiert haben. Sie freuen sich über geringe Einkaufspreise und satte Gewinnmargen.

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Die Brandenburger Landwirte haben verstanden

Pressemeldung:

Bereits zum Start des Förderprogramms für Blühflächen sind viele Brandenburger Landwirte bereit, insektenfreundliche Strukturelemente an Feldrändern anzulegen und damit zur Steigerung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft beizutragen.
Bis zum Ende des vergangenen Jahres haben die Brandenburger Bauern beim zuständigen Landwirtschaftsministerium 424 Anträge für Blühflächen und Ackerrandstreifen gestellt. Den Angaben des Ministeriums zufolge wollen sie auf 14.000 Hektar einjährige Blühmischungen und auf 3.700 Hektar mehrjährige Blühmischungen ausbringen. Auf 4.900 Hektar wollen die Landwirte freiwillig Ackerrandstreifen anlegen. „Das ist mehr als wir erwartet haben und zeigt, die Brandenburger Landwirte haben verstanden. In der weiteren Debatte sind wir zum Dialog bereit.“, erklärt LBV-Pressesprecher Dr. Tino Erstling.

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Gemeinsam im Dialog Insekten schützen!

Presseinformation   Forum Natur

Potsdam, 08.01.2020

Wendorff: „Wir wollen eine gemeinsame Lösung, die trägt und die von den Landnutzern realistisch umgesetzt werden kann; mit Maximalforderungen ist nichts zu erreichen!“

Wellershoff: „Mit zivilgesellschaftlichem Engagement sind im letzten Jahr über 200 Blühflächen auf über 300 Hektar möglich geworden; hier an gilt es anzuknüpfen!“

Weber: „Der Dialog zwischen der Legislative, der Exekutive, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft ist notwendig; die Politik steht in der Pflicht, diesen in Ganz zu bringen!“

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