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Meldefristen für Tierhalter zum Jahresanfang

Meldung KULAP
Jeder KULAP-Antragsteller der Tiere hält, muss Angaben zum Tierbestand machen. Der Tierbestand ist als Jahresdurchschnittsbestand mit und ohne Pensionstiere zu erfassen. Hierzu wird jeweils der Mittelwert aus 13 Stichtagen vom 31.12.2019 bis 31.12.2020 berechnet.
Zusätzlich hat der Antragsteller den voraussichtlichen Durchschnittstierbestand in Stück (inklusive Pensionstiere) für das Jahr 2021 anzugeben. Die Anlage ist bis zum 15.01.2021 mit dem Web-Client online einzureichen.


Stichtagsmeldung an die Tierseuchenkasse
Nach dem Tiergesundheitsgesetz sowie landesrechtlichen Vorschriften ist jeder Tierhalter verpflichtet, seinen Tierbestand mit den Stichtag 03.01.2021 an die Tierseuchenkasse zu melden. Dies muss bis 15.01.2021 erfolgen. Mit der Stichtagsmeldung zum 03.01. an die Tierseuchenkasse erfolgt automatisch durch diese eine Weitermeldung der Schweine-, Schaf- und Ziegenbestände an die zentrale Datenbank des HIT. Weitere Stichtagsmeldungen an die zentrale Datenbank des HIT sind damit nicht notwendig.
QS-Antibiotikamonitoring
Um nicht die Lieferberechtigung in das QS-System zu verlieren, müssen Behandlungsbelege des letzten Halbjahres eingetragen werden, falls keine Antibiotika eingesetzt wurden, muss die sogenannte Nullmeldung bis zum 31.01 erfolgen. Sofern Sie Ihren Tierarzt beauftragt haben, beides an QS zu melden, müssen Sie nichts mehr unternehmen (ggf. kontrollieren, Sie sind verantwortlich). Falls Sie QS ermächtigt haben, die Daten an die staatliche Antibiotikadatenbank weiterzuleiten, müssen die Behandlungsbelege bis zum 13.01. gemeldet werden. Eine eventuell veränderte Zahl der durchschnittlich belegten Stallplätze ist über den Bündler an QS zu melden.
Staatliche Antibiotikadatenbank (HIT)
Die sogenannte Tierhalterversicherung muss jedes Halbjahr an die zuständige Behörde versendet werden. Für das 2. Halbjahr 2020 gilt eine Einsendefrist vom 01.01. bis zum 14.01..
Tierbestands- sowie Bestandsveränderungen im 2. Halbjahr 2020 müssen auch bis 14.01. gemeldet werden, können jedoch in der HIT-Datenbank aus der VVVO-Meldung übernommen werden.
Sofern Sie Dritte (z. B. QS, Tierarzt) beauftragt haben, die Behandlungsbelege an die staatliche Datenbank weiterzuleiten, sollte dieses erledigt sein (ggf. kontrollieren, Sie sind verantwortlich). Andernfalls müssen Sie die Belege selbst bis zum 14.01. eingeben. Sollte die Therapiehäufigkeit im 1. Halbjahr 2020 über der Kennzahl 2 gelegen haben, müssen Sie einen mit dem Tierarzt aufgestellten Maßnahmenplan bis 31.01. bei der zuständigen Behörde unaufgefordert einreichen. Eine Nullmeldung muss ebenfalls erfolgen, Termin hier 31.01.