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ASP-Kernzone muss komplett abgeriegelt werden

Pressemeldung

Teltow, 14.09.2020. Am Wochenende wurde im Umkreis von 3 Kilometern um den Fundort des mit ASP-infizierten Wildscheinkadavers ein mobiler Schutzzaun errichtet. Der Landesbauernverband Brandenburg begrüßt diese erste Maßnahme, hält sie jedoch bei weitem nicht für ausreichend, zumal der Zaun deutliche Lücken aufweist und instabil ist. „Was wir jetzt brauchen, ist eine feste Zaunanlage sowohl um die Kernzone herum als auch an der deutsch-polnischen Grenze. Wir müssen auf jeden Fall verhindern, dass sich die ASP weiter ausbreitet. Die Kernzone muss deshalb komplett abgeriegelt werden. Wenn wir jetzt nicht konsequent handeln, laufen wir später der Entwicklung hinterher. Das muss unbedingt vermieden werden.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.
Tschechien gilt als sehr effizient bei der Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest. Der Blick dort hin zeigt, dass die ASP nur durch schnelle und konsequente Maßnahmen erfolgreich bekämpft werden kann. „Außerdem fordern wir die Krisenmanager auf Landkreis- und Landesebene auf, klar zu kommunizieren. Zwischen Veterinärverwaltungen, Landwirten und Jägern darf der Kommunikationsfaden zu keinem Zeitpunkt abreißen.“, so Wendorff weiter.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Dr. Tino Erstling, Pressesprecher Tel. Nr. 0151 12 21 86 92