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ASP-Ausbruch zieht schwerwiegende Konsequenzen nach sich

LBV-Brandenburg appelliert an den Handel, Schlachtunternehmen, das Land und den Bund
Teltow, 10.09.2020. Das bei einem toten Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße in der Gemeinde Schenkendöbern nachgewiesene ASP-Virus bedeutet in der Konsequenz erhebliche Beschränkungen für die landwirtschaftlichen Betriebe in der betroffenen Restriktionszone. Die wirtschaftlichen Folgen sind momentan noch gar nicht abzuschätzen. Diese betreffen nicht nur die schweinehaltenden Betriebe. Es wird voraussichtlich Ernteverbote geben, die auch die Futterversorgung der Rinder in Gefahr bringt.
Fatal wäre, wenn die Afrikanische Schweinepest die wenigen verbliebenen Tierhalter in der Region zum Aufgeben zwingt. Der Landesbauernverband appelliert daher an den Handel, die Schlachtunternehmen, das Land und den Bund, die Betrieben in dieser schwierigen Situation nicht im Regen stehen zu lassen. „Ansonsten würden die Bemühungen um die Verbesserung der Versorgung der Hauptstadtregion mit regional erzeugten Lebensmitteln konterkariert.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Tino Erstling, Pressesprecher Tel. Nr. 0151 12 21 86 92