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Aldi & Co wittern fette Beute

Pressemeldung:

Bei den Brandenburger Milchbauern regt sich Widerstand

Teltow, 06.03.2020. Während in der deutschen Gesellschaft über den Wert von Lebensmitteln sowie über auskömmliche Preise für Landwirte diskutiert wird, setzen Discounter wie ALDI die Molkereien unter Druck. Der Preis für frische Milchbasisprodukte solle nach unten gehen, berichtet die Lebensmittelzeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. Geben die Molkereien der geballten Marktmacht des Einzelhandels nach, zahlen die Bauern am Ende die Zeche, denn die ohnehin geringen Erzeugerpreise drohen weiter zu sinken.

Dass ALDI und seine Mitbewerber jede Gelegenheit nutzen, günstigere Einkaufspreise durchzusetzen, ist bekannt. Und das Corona-Virus als Argument dafür, dürfte nur die wenigsten Eingeweihten schockieren. Die Frage ist, ob das Kalkül des Lebensmitteinzelhandels diesmal aufgeht. „Als Brandenburger Milchbauer appelliere ich an das Verantwortungsbewusstsein der einzelnen Marktteilnehmer, den Bogen nicht zu überspannen. Noch weniger Milchgeld würde uns Landwirte auf Dauer ruinieren. An dieser Stelle möchte ich an die derzeit sehr hohe Mobilisierungsfähigkeit der Landwirte erinnern. Im Zweifelsfall setzen wir der Verhandlungsmacht des Einzelhandels die Protestbereitschaft der regionalen Erzeuger entgegen. Die öffentliche Meinung wissen wir dabei an unserer Seite.“, erklärt Lars Schmidt, Vorstandsmitglied im LBV Brandenburg.