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Agrarwetter
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Tesla will Kiefernwald roden und Mischwald aufforsten (lassen)

Meinung

Für die Gigafactory von Tesla müssen wohl rund 160 ha Wald gerodet werden. Dafür muss an anderer Stelle eine Aufforstung erfolgen - soweit die Gesetzesvorgaben. Wenn dieser Wald auch noch artenreicher Mischwald ist, könnte man auch mit Blick auf die Biodiversität zufrieden sein.

Das Problem sind allerdings, egal ob bei Tesla, Windkraftanlagen oder Wohnbebauung generell die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Diese finden, wie auch die Aufforstungen, überwiegend auf landwirtschaftlichen Flächen statt. Damit werden Flächen der landwirtschaftlichen Nutzung und der Nahrungsmittelproduktion entzogen. Es handelt sich um „Flächenfrass“.

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Brandenburger Landwirte stellten sich dem Dialog

Eine kleine Bilanz der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Als am 17. Januar die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin ihre Pforten öffnete, strömten wieder Hunderttausende in die Hallen unter dem Funkturm. Sie probierten regionale und internationale Spezialitäten, schlenderten durch die Tierhalle und bestaunten die neuesten Entwicklungen auf dem Lebensmittelmarkt. Auch für Agrarexperten war die IGW ein wichtiger Termin zu Beginn des Jahres, bot sie doch die Gelegenheit, sich auszutauschen.

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Bewegung in der Milchwirtschaft

Pressemeldung:
Teltow, 20.01.2020. Der Landesbauernverband Brandung begrüßt die Strategie 2030 der Deutschen Milchwirtschaft. Sie wurde heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorgestellt und wird von den wesentlichen Akteuren der Branche getragen.
Das Strategiepapier betont unter anderem die Notwendigkeit einer verbesserten Branchenkommunikation. „Gegenwärtig kursieren in der Gesellschaft viele realitätsfremde Vorstellungen sowohl über die Milchkuhhaltung als auch über das Lebensmittel Milch. Dem wollen wir aktiv begegnen. Wir wollen zeigen, wie Milch produziert wird, ohne zu romantisieren und wir wollen die Menschen zeigen, die dahinter stehen. Ziel ist es, die Wertschätzung für unser Lebensmittel in der Gesellschaft zu verbessern.“, erklärt Lars Schmidt, Milchkuhhalter im Havelland und Vorstandsmitglied im LBV Brandenburg.

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Bauern bekräftigen Forderungen zur Düngeverordnung

Die Novelle der Düngeverordnung ist in der vorliegenden Form für die Landwirtschaft nicht tragbar und stellt die landwirtschaftliche Praxis in Frage. Auch der Nutzen für den Gewässerschutz ist fraglich.

Daher fordert das Präsidium des Bauernverbandes

  1. eine Neuabgrenzung der sogenannten Roten Gebiet mit einer sachgerechten Binnendifferenzierung. Eine Verschärfung der Kriterien für die Ausweisung nitratsensibler Gebiete wird abgelehnt. Betriebe, die belegbar gewässerschonend wirtschaften, müssen von den strengen Regelungen ausgenommen werden können.
  2. eine Überprüfung des Messstellennetzes um die Aussagekraft zu erhöhen. Dazu ist eine höhere Dichte an Messstellen notwendig. Die landwirtschaftlichen Einflüsse auf die Messergebnisse müssen objektiv bewertet werden.
  3. Ausnahmemöglichkeiten für die Deckelung der Düngung auf 80% des Nährstoffbedarfes. Eine Unterversorgung der Pflanzen ist nicht zielführend und gefährdet die Qualität der Ernte.
  4. die Andüngung von Zwischenfrüchten muss erhalten bleiben, damit diese grundwasserschützende Maßnahme weiter wirksam ist.
  5. Übergangsfristen und Förderung bei der Schaffung von zusätzlichen Lagerkapazitäten und Ausbringtechnik, da ansonsten auf Grund der langen Genehmigungsverfahren und hohen Kosten die Tierhalter in ihrer Existenz bedroht sind.
  6. eine Vereinfachung und mehr  Praxistauglichkeit, wenn es um Dokumentationspflichten Ausbringungsvorschriften und Einarbeitungsfristen geht.

    Die Erklärung des Präsidiums des DBV im Wortlaut finden Sie hier. Zuätzlichzu der Erklärung hat der Deutsche Bauernverband eine umfangreiche Stellungnahme zum Entwurf der Novelle der Düngeverordnung abgegeben.
 

Mehr Ehrlichkeit in der Bio-Debatte

Pressemeldung:

Der von der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg stolz verkündete Aufschwung der ökologischen Landwirtschaft entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Wunschvorstellung. Wer Zuwächse verzeichnen kann, sind die Bio- und Naturkostläden sowie die Supermärkte, die sich auf Bioprodukte spezialisiert haben. Sie freuen sich über geringe Einkaufspreise und satte Gewinnmargen.

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