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Agrarwetter
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Brandenburger Bauern warten auf Bezahlung für erbrachte Leistungen

Pressemeldung:

Das Landwirtschaftsministerium (MLUL) kann noch keinen Zahlungstermin nennen

Die Brandenburger Bauern führten im Jahr 2015 auf 360.000 ha auf vertraglicher Basis Agrarumweltmaßnahmen wie Grünlandextensivierung oder ökologischen Landbau durch. Damit haben die Landwirte die Biodiversität gesteigert, aber auch höhere Bewirtschaftungskosten in Kauf genommen und auf Erträge verzichtet. Im Gegenzug stehen ihnen dafür vertraglich zugesicherte Zahlungen zu, die jedoch noch nicht geleistet sind und für die das Landwirtschaftsministerium auch noch keinen Termin nennen konnte. Dies stößt bei den Landwirten auf Unverständnis. Schließlich verpflichteten sie sich bereits Ende 2014 dazu, die Leistungen für die nächsten 5 Jahre zu erbringen.

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Landesbauernverband: „Wir akzeptieren keine faulen Kompromisse!“

Pressemeldung

LBV-Präsident fordert Nutztierstrategie

„Die Landwirte in Brandenburg werden keine faulen Kompromisse im Nachgang zum Volksbegehren akzeptieren, die den Bauern Schaden zufügen.“ Dies erklärte der Präsident des LBV Brandenburg, Henrik Wendorff, nach einer Sitzung des LBV-Vorstandes am Montag in Teltow.

Verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Landwirte seien sich durchaus bewusst, dass Veränderungen notwendig seien. Viele Betriebsstätten hätten inzwischen ein Alter von 30 Jahren und mehr erreicht. „Da ist Modernisierung angesagt mit mehr Licht, Luft und Platz für unsere Tiere. Das bietet auch bessere Arbeitsbedingungen für unsere Landwirte. Wenn aber diese Modernisierung unmöglich wird, ist irgendwann Schluss“, befürchtet der Bauernpräsident. „Wer jetzt einem übereiligen Kompromiss zustimmt, erreicht letztlich das Gegenteil dessen, was zum Volksbegehren offiziell propagiert wurde.“

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Verbessertes Verfahren zum Auffangen von Methan (April, April, April)

Pressemeldung
Landesbauernverband fordert finanzielle Hilfen und Beachtung des Tierwohls

Die Firma methansecur® hat ihr Verfahren zum Auffangen des in der Rinderhaltung durch die Verdauung anfallenden Methans verbessert. Das bislang bestehende Problem des sicheren Auffangens von Methangasen in unterschiedlichen Altersstufen und Rassen in der Rinderhaltung konnte nun gelöst werden. Durch variable Gurtsysteme und frei wählbare Größen lassen sich die methansecur®-Auffangbehälter den unterschiedlichen Tiergrößen anpassen. Zudem kann auch das Fassungsvermögen an Tieralter und auf Leerungszeiten abgestimmt werden. Das modifizierte System ist kostengünstiger, da nur eine Grundausrüstung benötigt wird. Damit können die künftigen Klimavorgaben erfüllt werden, ohne dass es zu einem Abbau der Tierbestände kommen muss.

Die Vertreter der Nationalstaaten hatten sich in Paris darauf geeinigt, dass die EU den Treibhausgas-Ausstoß um 40% bis zum Jahr 2030 senken muss. Diese Reduzierung soll stufenweise vorgenommen werden.

Die Reduktionsziele insbesondere für die Landwirtschaft hält der LBV für überzogen, zumal nur rund 6,7 % der Treibhausgasemissionen in Deutschland dem Sektor angerechnet werden können. Somit stammen 93,3 % aus anderen Quellen. Sollten Verfahren zum Auffangen der Klimagase aus der Tierhaltung demnächst verpflichtend werden, fordert der Verband eine 100%-ige Förderung, da das methansecur®-System noch zu teuer ist.

Zudem müsse sichergestellt werden, dass die Maßnahmen nicht das Tierwohl beeinträchtigen.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Ulrich Böhm, Referent für allgemeine Agrarpolitik; Tel 0 33 28  -  319 132 oder  - 201

 

Osterlieferung ist dank stabilem Hasenbestand gesichert, aber zu wenig Eier aus der Region

Pressemeldung: Osterlieferung ist dank stabilem Hasenbestand gesichert, aber zu wenig Eier aus der Region

Die Hasenbestände in Brandenburg sind stabil, dies geht aus dem Monitoring und der Veröffentlichung des Deutschen Jagdverbandes hervor. Demnach leben im Norddeutschen Tiefland, zu dem auch Brandenburg gehört, 5 Hasen/km² und damit genauso viel wie im Jahr 2002. Mit der Anlage von Grünbrachen und Streifenelementen im Rahmen des Greenings verbesserten die Landwirte 2015 das Nahrungsangebot und die Lebensbedingungen für die Feldhasen.

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Bessere Preise für Bauern

 Pressemeldung

Bessere Preise für Bauern‬ - ‪Faire Preise für Bauern‬
die Brandenburger Bauern wünschen Bon appétit, auch wenn er den Landwirten angesicht des Preisdumpings des Handels schon lange vergangen ist.  Um auf die Misere aufmerksam zu machen gab es heute bundesweit und in Brandenburg Aktionen in Teltow und Berlin, bei der auf die niedrigen Preise aufmerksam gemacht wurde. 5 Cent für ein Glas Milch - mehr bekommt der Bauer nicht. Die niedrigen Preise für den Erzeuger sind ein Armutszeugnis für das reiche Deutschland und den Handel.

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