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Ernteverkehr erfordert gegenseitige Rücksichtnahme

In diesen Tagen beginnt im Land Brandenburg die Ernte von Gerste; dann folgen Weizen, Roggen und Raps. Während der Erntezeit ist auf öffentlichen Straßen verstärkt mit langsam fahrenden landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu rechnen. 

Teltow, 20.06.2019. Wenn mit dem Drusch der Gerste in einigen Tagen die Erntezeit im Land Brandenburg ansteht, ist auf öffentlichen Straßen erhöhte Aufmerksamkeit und besondere gegenseitige Rücksichtnahme geboten, gerade bei Mähdreschern mit Überbreite.


In der Vergangenheit ereigneten sich immer wieder Auffahrunfälle, da Auto- und Motorradfahrer die niedrige Geschwindigkeit und Größe von Erntemaschinen unterschätzten. Zudem kam es zu gefährlichen Situationen, weil Fahrer landwirtschaftlicher Maschinen beim Abbiegen die Geschwindigkeit des entgegenkommenden Verkehrs unterschätzten. Ein erhöhtes Unfallrisiko besteht zudem bei schlechten Sichtverhältnissen, insbesondere in der Dunkelheit sowie durch verschmutzte Straßen. Der LBV appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht zu nehmen und überall dort besondere Vorsicht walten zu lassen, wo bereits sichtbar Erntefahrzeuge im Einsatz sind. „Die Landwirte überprüfen aktuell noch einmal die Verkehrstüchtigkeit ihrer Fahrzeuge. Außerdem werden Vorkehrungen getroffen, um bei größeren Verschmutzungen auf den Straßen diese schon während der Feldarbeiten zu beseitigen. Ich gehe davon aus, dass wir unbeschadet unsere Ernte einfahren werden. An der einen oder anderen Stelle werden wir dabei auch auf die Geduld der anderen Verkehrsteilnehmer angewiesen sein. Bislang hat das immer gut funktioniert.“, erklärt Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Tino Erstling, Pressesprecher Tel. Nr. 0151 12 21 86 92