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„Aktives Wolfsmanagement jetzt!“

Hinweis
Am Samstag, dem 10. November 2018, ab 10:00 Uhr,
findet in Potsdam vor dem brandenburgischen Landtag
eine Kundgebung statt.
Die Verbände im „Forum Natur“ erklären sich solidarisch mit den Veranstaltern und möch-ten diese Demonstration dazu nutzen, um deutlich zu machen, dass die Zukunft von „Mensch, Weidetier und Wolf“ nur gemeinsam gedacht werden kann. Momentan verspielt die brandenburgische Landesregierung alle Chancen, die in einem aktiven Wolfsmanage-ment liegen. Was mit FFH und NATURA 2000 seinen Anfang nahm, mit Biber und Kormo-ran immer deutlicher wurde, findet nun seinen Höhepunkt beim Wolf! Die immer weiter gehende Entmündigung des ländlichen Raumes muss gestoppt werden. Naturschutz in der Kulturlandschaft Brandenburgs geht nur mit den Menschen!


Wir rufen zur aktiven Teilnahme an dieser Kundgebung auf! Setzen wir gemeinsam ein Zeichen dafür, dass sich der gesamte ländliche Raum solidarisch mit all jenen zeigt, die von der fehlgeleiteten Naturschutzpolitik im Land Brandenburg betroffen sind.
Unsere Forderung für die Neuorientierung des brandenburgischen Wolfsmanagements haben die Verbände im Forum Natur im Rahmen eines „8 Punkte-Planes“ deutlich ge-macht. Unverhandelbar sind dabei die folgenden drei Punkte:
1. Es muss zukünftig einen 100 % Schadens- und Präventionsausgleich mit verbindli-chem Rechtsanspruch für die durch Wölfe verursachten Schäden geben. Die Aus-breitung der Wölfe in Brandenburg darf nicht auf Kosten der betroffenen Weidetier-halter erfolgen. Weidetierhaltung ist aktiver Naturschutz!
2. Der Wolf ist unverzüglich in das „Brandenburgische Jagdrecht“ aufzunehmen und parallel dazu ist eine auf naturschutzrechtlichen Einzelfallentscheidungen beruhen-de Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild zu etablieren.
3. Für das Land Brandenburg ist unverzüglich ein gesellschaftlich breit diskutierter Wolfszielbestand festzulegen, dessen aktives Management zukünftig die Gewähr dafür bietet, dass der Schutz des Wolfes im Einklang mit allen anderen Interessen an und in unserer Kulturlandschaft steht.
Mitmachen und Kulturlandschaft weiterhin aktiv erhalten!

Aufruf „Aktives Wolfsmanagement jetzt!“