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Brandenburger Bauern begrüßen Ergebnisse des Deutschen Bauerntages

Pressemitteilung:

Wiesbaden, 27./28.06.2018. Fünfzig Bauern, darunter zehn Junglandwirte des Landesbauernverbandes Brandenburg beteiligten sich an den Diskussionen im Rahmen des Deutschen Bauerntages, zu dem Delegationen aus allen deutschen Bundesländern zusammen kamen, um über die Zukunft der Landwirtschaft zu beraten und Beschlüsse als Signal an die Politik zu fassen.


Dabei wurde die große Geschlossenheit der deutschen Bauernfamilie deutlich. Dies ist ein positives Signal, zumal sich die landwirtschaftlichen Strukturen in den einzelnen Bundesländern zum Teil deutlich unterscheiden. So verabschiedeten die Delegierten nahezu einstimmig eine Wiesbadener Erklärung. Aus Sicht der Brandenburger Landwirte ist besonders hervorzuheben, dass sich die Versammlung geschlossen gegen die Kappungs- und Degressionspläne im Rahmen der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik stellte und sich auf die Fortführung der Förderung der ersten Hektare einigte.
„Diese Verständigung wird den im Bundesvergleich größeren ostdeutschen Betriebsstrukturen gerecht und ist auch für die Bundesländer mit kleineren Strukturen hilfreich.Wir haben gezeigt, dass die Bauernfamilie fest zusammensteht und Kompromisse zu schließen bereit ist. Nach außen wird deutlich, dass wir eine Beschädigung der Landwirtschaft als wichtigen Wirtschaftszweig und entscheidenden Faktor für die positive Entwicklung der ländlichen Räume nicht akzeptieren werden.“, so LBV-Präsident Henrik Wendorff.