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Anhaltende Trockenheit:

Bauern rechnen mit erheblichen Einbußen

Teltow, 29.05.2018. Die andauernde Trockenheit über viele Wochen bereitet den Brandenburger Landwirten zunehmend Sorgen. In manchen Regionen gab es im gesamten Monat Mai keine Niederschläge. Besonders betroffen ist der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, wo die Betriebe schon jetzt mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen, bis hin zu Totalausfällen auf einigen Schlägen. Unter der Trockenheit leiden insbesondere Druschkulturen, wie Raps, Weizen, Roggen und Gerste. Aber auch Grünland und Mais sind betroffen.

Erschwerend für die Landwirte hinzu kommen die angespannte Preissituation bei Getreide sowie die widrigen Witterungsbedingungen mit Starkregen und Sturmschäden im vergangenen Jahr. Sie führten teilweise zu hohen finanziellen Verlusten.

Darüber hinaus warten die Brandenburger Bauern immer noch auf die Auszahlung der Fördermittel aus dem Kulturlandschaftsprogramm (KULAP), für die sie die Leistungen bereits im vergangenen Jahr erbrachten. Diese Mittel haben einen Anteil von rund 30 Prozent an den Betriebseinnahmen vieler Landwirte und werden dringend benötigt, auch um die Löhne zu zahlen. Die Beschwichtigungsversuche von Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger der vergangenen Tage, wo seit Monaten immer wieder  Softwareprobleme für bestehende Schwierigkeiten verantwortlich gemacht werden, sind nicht länger akzeptabel.  Die Geduld der Landwirte mit ihrem Minister ist begrenzt.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Tino Erstling, Pressesprecher Tel. Nr. 0151 12 21 86 92