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LBV sieht Nachbesserungsbedarf bei Bejagungsschneisen

Agrarförderantrag 2019 ermöglicht erstmals das Anlegen von Bejagungsschneisen auf Ackerflächen ohne Einnahmeverlust für die Bauern.
Dennoch gibt es Kritik …

Teltow, 29.03.2019. Mit den aktuellen Anträgen auf Agrarförderung wird in Brandenburg erstmals das Anlegen von Bejagungsschneisen auf Ackerflächen möglich, ohne dass die Bauern Einbußen bei der Förderung befürchten müssen. „Das ist ein gutes Signal, weil wir so die Jagd auf Wildscheine als Präventionsmaßnahme vor der herannahenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) erleichtern. Außerdem kann diese Entscheidung dabei helfen, hohen Wildschäden entgegenzuwirken.“, so LBV-Präsident Henrik Wendorff.

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Einmaliges Angebot für eine gemeinsame Volksinitiative

Im Rahmen des Insektengipfels bei Landwirtschaftsminister Vogelsänger unterbreiten die Verbände des ländlichen Raums  allen Umweltverbänden ein Angebot für eine gemeinsame Volksinitiative -im Schulterschluss für Bienen und Kulturlandschaft.

Es besteht kein Zweifel daran, dass Teile der Insektenfauna derzeit gefährdet sind. Für den Schutz der Insektenvielfalt schlagen die Verbände des ländlichen Raums deshalb eine noch nie dagewesene Allianz mit den Umweltverbänden vor. „Ein breites Bündnis dieser Qualität hat es bisher noch nicht gegeben. Diese Bewegung würde nicht nur eine große Unterstützung in der Bevölkerung garantieren, sie könnte auch von der Politik nicht ignoriert werden.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff. Als Schwerpunkte der kooperativen Offerte nennt Wendorff folgende 5-Punkte:

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Weltwassertag

Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig Wasser für das Wachstum und Leben ist. Dabei kommt es nicht nur auf die Wasserquantität sondern auch auf die Qualität an. In Deutschland und insbesondere in Brandenburg haben sich in den vergangenen Jahrzehnten die Stickstoffeinträge in die Gewässer reduziert und die damit zusammenhängende Wasserqualität bzw. die Güteklassen der Gewässer stetig verbessert.

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Umfrage zu Pacht und Kaufpreisen

Die Pacht- und Kaufpreise landwirtschaftlicher Flächen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Die DFG-Forschergruppe „Landwirtschaftliche Bodenmärkte – Effizienz und Regulierung“ (FORLand) beschäftigt sich damit, wie Bodenmärkte funktionieren und wie sich Regulierungen auf Landwirte und Gesellschaft auswirken.

Ein Team aus Forschern des Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) und des Lehrstuhls für Produktionsökonomik der Universität Bonn und würde gerne die Sicht der Landwirte erfahren und ist auf eine möglichst große Teilnehmerzahl angewiesen.

Der Fragebogen besteht aus den Teilen „Einschätzung zu zwei Szenarien zum Landverkauf“,

„Allgemeine Einschätzungen zu Regulierungen des Bodenmarktes“ und „Bild der Landwirtschaft.“

Der Zeitbedarf für die Beantwortung liegt bei ca.12 Minuten.

Die Daten werden streng anonymisiert erhoben und gemäß der DSGVO behandelt und dienen wissenschaftlichen Zwecken. Unter 100 Teilnehmenden werden 4 Gutscheine der Firma Engelbert Strauss á 50 € verlost. Zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/Bodenmarkt145558/

 

Brandenburg blüht auf

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Pressemeldung:

Während andere Organisationen dazu aufrufen, Unterschriften in Fußgängerzonen zu sammeln, werden die Brandenburger Landwirte selbst aktiv.


Teltow, 28.02.2019. Unter diesem Motto startet der Landesbauernverband Brandenburg in Kooperation mit dem Forum Natur Brandenburg die Blühflächeninitiative 2019. In diesem Jahr wollen die Brandenburger Landwirte ihr Engagement zur Förderung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft noch einmal verstärken. „Immer mehr Landwirten liegt der Schutz der natürlichen Ressourcen am Herzen. Und deshalb gilt: es gibt nichts, dass man nicht noch verbessern könnte.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff. Während andere Organisationen dazu aufrufen, Unterschriften in Fußgängerzonen zu sammeln, werden die Brandenburger Landwirte selbst aktiv und bringen ab Ende April das Saatgut für die Blühflächen aus. Mit dem Ostdeutschen Sparkassenverband hat der LBV bereits einen Hauptsponsor für die Initiative gewinnen können. Die Vereinbarung wird demnächst unterzeichnet. Um möglichst viele Flächen mit Blühmischungen bestellen zu können, sind die Landwirte jedoch auch auf die Spendenbereitschaft der Brandenburgerinnen und Brandenburger angewiesen. Jeder Euro zählt, damit Brandenburg aufblüht.

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