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Landesbauernverband zum Urteil des EuGH zu neuen Züchtungsmethoden

Pressemeldung 27.07.2018

Präsident Wendorff: „Vorteile in Bezug auf Versorgungssicherheit, Ökologie und Biodiversität wurden mit dem Urteil erst mal verpasst.“

„Ich respektiere das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 25. Juli, sehe es jedoch mit gemischten Gefühlen. Es bestätigt die grundsätzliche Skepsis unserer Gesellschaft gegenüber modernen Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft. Das müssen wir ernst nehmen, zumal es durchaus Risiken gibt. Dennoch ist zu konstatieren, dass diese vielfältige Möglichkeiten bietet, zeitnah deutliche Züchtungsfortschritte zu erzielen und dadurch auch drängende Probleme der regionalen Versorgung sowie der Welternährung zu lösen vermag.

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Die (landwirtschaftliche) Welt verdorrt – aber die Paragrafen leben

Die Betriebe in Brandenburg leiden unter massiven Ernteausfälle – Ursache ist die große Trockenheit. Inzwischen kann man mit Fug und Recht von einer Missernte sprechen.

Die Ertragsverluste führen nicht nur zu weniger Einnahmen sondern auch zu Problemen bei der Versorgung der Tiere – es gibt nicht genügend Futter. Erste Tierhalter haben daher Notverkäufe vornehmen und Tierbestände reduzieren müssen.

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Gravierende Ernteausfälle befürchtet

Die extreme Trockenheit bedroht die Existenz von Betrieben

Teltow, 05.07.2018. Brandenburgs Bauern machen sich Sorgen um ihre Ernte: In den vergangenen zwei Monaten waren die landwirtschaftlichen Kulturen vielerorts einer extremen Trockenheit ausgesetzt wie seit 15 Jahren nicht mehr. Die fehlenden Niederschläge und hohen Temperaturen haben deutliche Spuren hinterlassen. „Besonders betroffen sind Druschkulturen, wie Gerste, Roggen, Weizen und Raps. Aber auch der Mais zeigt auf vielen Standorten inzwischen sichtbare Trockenschäden. Nach derzeitigen Schätzungen müssen wir mit Ernteausfällen zwischen 20 und 50 Prozent rechnen, wobei im Extremfall auch vereinzelt Totalausfälle drohen. Dann kann es für manche Betreibe auch existenzbedrohlich werden.“, sagt Landesbauernpräsident Henrik Wendorff. Ebenso ist die Futterversorgung durch massive Ausfälle auf dem Grünland gefährdet.

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Brandenburger Bauern begrüßen Ergebnisse des Deutschen Bauerntages

Pressemitteilung:

Wiesbaden, 27./28.06.2018. Fünfzig Bauern, darunter zehn Junglandwirte des Landesbauernverbandes Brandenburg beteiligten sich an den Diskussionen im Rahmen des Deutschen Bauerntages, zu dem Delegationen aus allen deutschen Bundesländern zusammen kamen, um über die Zukunft der Landwirtschaft zu beraten und Beschlüsse als Signal an die Politik zu fassen.

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Nitraturteil schreckt Brandenburger Bauern nicht

Pressemitteilung:

Da sich das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Verletzung der Nitratrichtlinie durch Deutschland auf die Vorschriften der alten Düngeverordnung in 2014 bezieht, sorgen sich die Brandenburger Bauern nicht.

Bisher haben die Landwirte die bereits restriktiven Regelungen des Düngerechts verantwortungsvoll umgesetzt, obwohl Brandenburg mit 0,4 Großvieheinheiten je Hektar über eine der geringsten Viehdichten in Deutschland verfügt. Daher können die anfallende Gülle und der Mist keine Ursache möglicher Nitratbelastungen sein. Außerdem werden in Brandenburg über 11% der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet, was zu einer weitergehenden Wasserschonung beiträgt.

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