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Homepage » Brandenburg & seine Bauern » Die Regionen » Der Fläming Der Fläming
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Arme Böden – reiche Geschichte |
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 Die Fläminger sind sehr traditionsbewußt. In Vereinen pflegen sie das Brauchtum und zeigen sich bei Volksfest gern in ihrer Tracht. Berühmt sind die Fläminger Hochzeitsrituale und die Erntefeste.
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Der Fläming erstreckt sich über die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming. Es gibt wenige deutsche Gegenden, die in gleich starkem Maße an allen historischen Ereignissen teilhatten, die von West nach Ost, von Nord nach Süd und umgekehrt über Deutschland hinweggegangen sind. Völkerwanderungen und Kriege, geistige und kulturelle Entwicklungen, Zeitenwandel und Beharren haben in jahrhundertelanger Überlieferungen den Fläming geprägt. Den Namen verdankt der Fläming seiner Geschichte. Im ersten Jahrhundert v. Chr. hatten germanische Stämme und slawische Völker die geschützten Teile besiedelt, einander bekämpft, sich gegenseitig verdrängt, um das Ackerland ebenso gestritten wie um ihre Freiheit und ihren Glauben. Im 12. Jahrhundert dehnte Askanierfürst Albrecht der Bär, Markgraf von Brandenburg, seine Besitzungen zielstrebig nach Osten aus. Gemeinsam mit Erzbischof Wichmann von Magdeburg eroberte er im 12. Jahrhundert das Land. Er war es auch, der die weitere Besiedlung und Erschließung der Region vorantrieb. Besonders zahlreich folgten Bauern aus Flandern seinem Ruf. Sie erschlossen die Wildnis, gründeten Dörfer, bauten Kirchen. So wurden aus Flamen Fläminger. |
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Höchster Berg des Tieflandes
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 Der Weizen muß zwar auf den kargen Böden häufig dem Roggen den Vortritt lassen. Doch auf den besseren Standorten hat er mit ansehnlichen Erträgen einen festen Platz.
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Der Fläming gehört zum Norddeutschen Tiefland, der Altmoränenlandschaft des südlichen Landrückens an, das sich innerhalb des Norddeutschen Tieflandes als mehr oder weniger landschaftlich wirksamer Höhenzug von Neumünster im westlichen Schleswig-Holstein bis zu den markant ausgeprägten Muskauer Endmoränenbögen in der Niederlausitz erstreckt. Er ist Bestandteil des von Nordwest nach Südost verlaufenden Endmoränenzuges der sogenannten Saalekaltzeit. Das Relief ist im Endmoränenbereich häufig recht bewegt und erreicht für das Flachland teilweise beträchtliche Höhen und Hangneigungen. Sie ragen bis über 100 m über NN aus dieser für das Flachland hochgelegenen Landschaft.
Der westliche Teil, auch der Hohe Fläming genannt, kann mit dem 201 m hohen Hagelberg bei Belzig nicht nur auf die höchste Erhebung des Landes Brandenburg, sondern des gesamten Norddeutschen Tieflandes verweisen. Der Niedere Fläming reckt sich im Golmberg auf immerhin 178 m über NN. |
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Die trockenen, sandigen, leicht flachwelligen bis kuppigen Ländchen und Heiden begleiten die Niederungsgebiete im nordwestlichen Teil der Region. Aus den jungen eiszeitlichen Materialien entstanden im Zuge der Bodenbildung vor allem trockene grundwasserferne Sandböden. Diese haben mitunter lehmige Anteile. Es überwiegen arme Sandböden und Niedermoore. Diese Bodenarten sind aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften, wie Feuchtenabhängigkeit oder geringe Pufferkapazitäten, besonders empfindlich. Sie sind ertragsarm und unterlie-gen großen Ertragsschwankungen. Boden mit Ackerzahlen über 35 sind eher die Ausnahme. Klimatisch gehört das Gebiet zur Übergangszone zwischen dem gemäßigt kühlen subatlantischen Klima im Westen und dem winterkalten und sommerwarmen kontinentalen Klima im Osten Europas.
Im langjährigen Mittel wurden 93 Frosttage registriert. Spätfröste im Mai sind vor allem in den Niederungen nicht selten. Der ohnehin geringe Niederschlag (540 bis 580 mm) verteilt sich ungleich über das Jahr. Besonders nach 1987 häuften sich heiße und trockene Sommer. In einigen Jahren wurde nicht einmal eine Jahresniederschlagsmenge von 400 mm erreicht. Als besonders nachteilig für die Landwirtschaft sind die häufigen Spätfrühjahrs- und Frühsommertrockenheiten einzuschätzen. |
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Vielfältige Landschaft
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 Typisch Fläming sind neben den mittelalterlichen Burgen, den vielen Feldsteinkirchen auch die zahlreichen Mühlen historischer Ausdruck einer florierenden Getreideproduktion. Sie werden von den Dorfbewohnern mit viel Hingabe erhalten oder wiederhergerichtet.
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Die Region besitzt eine sehr reichhaltig strukturierte Landschaft. Große offene Räume wechseln mit weiten Wäldern ab, die ihrerseits wieder inselartig mit anderen Landschaftselementen durchsetzt sind. Ebenso wechseln trockene Heiden mit feuchten Wiesen und Bruchwäldern ab, beleben kleine Hügel oder Hügelketten die Niederunggebiete. Unter den Bäumen dominiert die Kiefer, während Buchenmischwälder nur die zentralen Teile des Fläming bedecken. Erwähnenswert ist, daß am Rande des wasserarmen Hohen Fläming zahlreiche Quellen entspringen. Jene Wasserläufe, in denen die Forelle heimisch ist, stehen bereits seit 1975 unter Schutz. Hier lebt auch das überaus seltene Bachneunauge. Selbst der Edelkrebs, sonst in Europa so gut wie ausgestorben, ist hier zuhause. An den Ufern der Fließgewässer kann mit ein wenig Glück die Gebirgsstelze, den Schwarzstorch und den Eisvogel beobachten. Bemerkenswert ist die ungewöhnliche Vielfalt historisch bedeutsamer Siedlungsstrukturen. Hierzu zählen sowohl mittelalterliche Stadtkerne (Belzig, Dahme/Mark, Jüterbog, Treuenbrietzen), barocke Siedlungsviertel (Kloster Zinna) als auch typisch märkische Kleinstädte und charakteristische Dorfbilder (Straßen- und Angerdörfer, Rundlinge, Fischerkieze) und nicht zuletzt die Wohnsiedlungen des ersten Drittels unseres Jahrhundert. Typische Industriestandorte sind kaum noch vorhanden. Die Region ist nur sehr dünn besiedelt und überwiegend durch große, unzerschnittene Freiräume geprägt. Nicht zuletzt ist der Fläming das »Burgenland« der Mark: Burg Rabenstein bei Raben, Burg Eisenhardt bei Belzig und das Schloß Wiesenburg zeugen vom Wechsel der Zeiten. Burg Rabenstein ist die am besten erhaltene Höhenburg des Landes. Sie wurde aus Feld- und Granitsteinen aus der Umgebung errichtet – und weist damit deutlich auf eine weitere Sorge der Bauern im Fläming hin: Sie leben und arbeiten im wahrsten Sinne des Wortes in einer steinreichen Gegend. |
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Standortangepaßt und mit viel Know-how |
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 Eigentlich ist der Fläming eine Kartoffelregion. Doch inzwischen befassen sich nur noch wenige Spezialisten mit dem aufwendigen Anbau die Akcerfrucht.
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Seit Menschengedenken wird im Fläming, trotz der kargen und trockenen Böden, Landschaft als Broterwerb betrieben. Das Land ist eher bäuerlich strukturiert, obwohl auch in jeder Epoche große Güter vorhanden waren. Rund 50% der Fläche der Region sind landwirtschaftlich, 35 % forstwirtschaftlich genutzt. Der hohe Anteil von Flächen, der heute durch große Betriebe bewirtschaftet wird, ist hier von Vorteil.
In diesen Betrieben liegt nicht nur ein gutes Know-how vor, hier wird auch konsequent nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gearbeitet. Hinzu kommt, daß durch die Zwänge zu rationellen Wirtschaftsweisen meist ein vernünftiger Umgang mit Düngemittel und Pflanzenschutzmittel die Regel ist. Ein Beispiel dafür ist die Nuthequelle GmbH Niedergörsdorf. Sie bewirtschaftet im Teltow-Fläming-Kreis 2.156 ha Acker- und 6 ha Grünland. Auf dem überwiegend grundwasserfernen Diluvialstandort – D3, vor allem Sandlöß, durchschnittliche Ackerzahl 42 (18 bis 58), 500 mm Niederschlag im Jahresmittel – baut der Betrieb 1.195 ha Wintergetreide, 183 ha Winterraps, 120 ha Zuckerrüben, 180 ha Kartoffeln, 80 ha Felderbsen und 140 ha Öllein an. Die Hektarerträge lagen im Jahr 1998 bei 68 dt für Winterweizen, 49 dt für Winterroggen, 30 dt für Winterraps, 395 dt für Kartoffeln und 454 dt für Kartoffeln. |
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Auf zahlreichen Ackerflächen hat man mit Verdichtungen und Verfestigungen des krumennahen Unterbodens zu tun, was sich negativ auf das Ertragsniveau auswirkt. Deshalb beteiligt sich das Unternehmen seit 1998 an einem Pilotprojekt, das vom Land Brandenburg finanziell unterstützt und von wissenschaftlichen Einrichtungen – dem Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung Müncheberg und der Universität Göttingen – begleitet wird. Durch reduzierte Bodenbearbeitung sollen Verdichtungen vermieden und beseitigt werden, um bei möglichst verringertem Aufwand mehr Ertragsstabilität zu erreichen. Dazu werden über fünf Jahre zunächst der Bodenzustand analysiert, danach verschiedene Bearbeitungsverfahren auf ihre Auswirkungen überprüft und daraus Schlußfolgerungen für den späteren Einsatz bevorzugter Verfahren auf den unterschiedlichen Flächen – vermutlich sogar teilflächenspezifisch und satellitengestützt – abgeleitet. Unterm Strich erhofft sich die Leitung des Unternehmens, Zeit und Geld zu sparen, Ertragsreserven zu mobilisieren und nicht zuletzt den Boden und die Umwelt zu schonen.
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 Der Name verrät es: Sanddorn liebt die leichten Böden. Die 1990 privatisierte Kelterei Reichard in Hohenseefeld bei Jüterbog hat sich auf Obstwein aus dieser vitaminreichen Frucht spezialisiert. Kellermeisterin Karin Weißbrodt prüft den Reifegrad des Sanddornweins.
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Der Sachverständigenrat für Umweltfragen stellte in seinem Umweltgutachten 1994 fest, daß im Land Brandenburg nur noch 15% der Ackerfläche über eine ausreichende Standorteignung verfügen. Ginge es nach den Sachverständigen, dürfte auf den übrigen Flächen keine Landwirtschaft mehr betrieben werden. Der Fläming wäre davon überproportional betroffen – obwohl das Beispiel Nuthequelle beweist, was standortangepaßtes Wirtschaften heißt. Eine solche Entwicklung würde – neben dem Verlust weiterer landschaftlicher Arbeitsplätze – das Bild der Region tiefgreifend verändern.
Landwirtschaft, wie wir sie heute vorfinden, ist durch Betriebe verschiedener Rechtsformen gekennzeichnet. Private bäuerliche Betriebe im Haupt- und Nebenerwerb betreiben Landwirtschaft genauso wie bäuerliche Gemeinschaftsunternehmen in der Rechtsform GbR, GmbH und Genossenschaft. 74 % der Flächen werden von Betrieben über 500 ha Betriebsflächen bewirtschaftet, 4 % von Betrieben unter 50 ha Fläche, 22 % von Betrieben zwischen 50 und 500 ha. Angebaut werden vor allem Getreide (über 50% der Ackerfläche, Ölfrüchte, Feldfutter, Hülsenfrüchte und in geringem Umfang (unter 5 %) Kartoffeln und Zuckerrüben. Vor allem seit 1990 ist der Kartoffelanbau stark zurückgegangen. Die Getreideerträge liegen bei ca. 40 dt/ha, wobei auch 60 dt und mehr erreicht werden. Bei Kartoffeln werden 300 dt, jedoch auch 600 dt je ha geerntet. Auch auf den wenigen Zuckerrübenböden sind Erträge von 500 dt/ha und mehr durchaus Realität. Auf etwa 5 % des Ackerlandes werden extensive Produktionsverfahren angewandt. Aus der Ertragslage entsprechend dem natürlichen Bedingungen ist bereits ersichtlich, daß in der Region nur Betriebe mit einer großen Flächenausstattung eine Chance haben, im Wettbewerb zu bestehen. |
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Neue Erwerbsquellen werden erschlossen
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 Vor allem auf den extensiv genutzten Flächen finden Schäfer mit ihren Herden ihr Auskommen, wobei nach wie vor ausgesprochene Wanderschäferei betrieben wird. Die Koppelhaltung nimmt jedoch weiter zu.

Beelitzer Spargel ist auf dem Berliner und Brandenburger Markt inzwischen eines der bekanntesten Markenprodukte. Seit 1991 besteht ein Förderverein, dem ein Dutzend Erzeuger angehören und der die Marketingaktivitäten koordiniert. Dazu zählen die jährlich im Berliner Zentrum aufgebaute Spargelpyramide ebenso wie der Auftritt der Spargelkönigin. |
Die Eigentumsverhältnisse können wie folgt charakterisiert werden: Rund 6 % des Bodens ist Eigentum der Bewirtschafter. 80 % der Flächen werden gepachtet. Etwa 14 % werden von der Treuhandanstalt (BVVG) verpachtet, sind Tauschflächen beziehungsweise noch ungeklärte Flächen. Der durchschnittliche Viehbestand liegt bei etwa 48 bis 50 GV/100 ha LN. Damit ist der Viehbesatz halb so hoch wie im Mittel der alten Bundesländer.
Eine in nahezu allen Segmenten stagnierende Nachfrage nach tierischen Erzeugnissen läßt kostendeckende Erlöse kaum zu. Dringend notwendige Rationalisierungsinvestitionen sind aufgrund des hohen Kapitalbedarfs begrenzt. Infolgedessen haben sich die Viehbestände kaum erhöht, wenngleich eine Stabilisierung eingetreten ist. Das Leistungsniveau wurde gesteigert und liegt z. B. in der Milchleistung bei 6.200 kg je Kuh (1997). Zugleich wurden ca. 18 – 19 Ferkel je Sau und Jahr aufgezogen, an Mastzunahmen über 600 g je Tag in der Schweinemast und ein Muskelfleischanteil von durchschnittlich 55 % erreicht. Als wesentliche Ursache für die noch nicht ausreichende Produktivitätsentwicklung ist die noch nicht abgeschlossene Modernisierung in einem Teil der Unternehmen anzusehen Die hohen Investitionskosten und die unsicheren Marktaussichten haben dazu geführt, daß zahlreiche Betriebe neue Erwerbsquellen für sich erschlossen haben. Eine davon ist der Spargelanbau, der in der Region zudem eine lange Tradition aufweist. Seit rund 130 Jahren nämlich kauft man in Berlin den berühmten Beelitzer Spargel. In den 20er Jahren waren es täglich 50 t, die aus Beelitz und Umgebung in die Hauptstadt geliefert wurden. In der DDR-Zeit lag der Anbau fast am Boden. Heute jedoch befinden sich fast 400 ha in Kultur. Die sandigen Böden erwärmen sich schnell, so daß die brandenburgischen Erzeuger nur noch den Kollegen aus dem klimatisch begünstigten Badischen den Vortritt am Markt lassen müssen.
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 Die Spargelproduktion in Brandenburg nahm seit der Wend einen rasanten Aufschwung. Allein in den letzten zwei Jahren kamen mehr als 170 ha Anbaufläche hinzu, so dass das Edelgemüse auf fast 1.100 ha angebaut wird. Ein großer Teil davon in den Fläming Regionen, die aufgrund der relativ kurzen Wege täglich erntefrisch den Berliner Markt beliefern können.
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Rund 1 000 t des Edelgemüses wurden 1998 mit Hilfe überwiegend polnischer Saisonkräfte geerntet und vermarktet. Der Anbau von Gemüse, davon gehen Experten aus, kann für viele Landwirte im Umfeld der Hauptstadt neue Chancen eröffnen, unabhängig von Transferzahlungen ein ordentliches Einkommen zu erwirtschaften.
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